Ambrosia verbreitet sich: Das ist wichtig

Ambrosia im Garten erkennen

Ambrosia im Garten
Foto: © stadelpeter - stock.adobe.com

Die Ambrosia ist ein Gewächs, das Naturfreunde nicht gerne in ihrem Garten finden. Diese Pflanze nämlich stellt nicht nur für Allergiker ein Risiko dar, sondern kann auch Auslöser für neue Allergien sein. In Brandenburg ist derzeit eine deutliche Verbreitung der Ambrosia zu sehen, aber auch im Rest der Bundesrepublik fühlt sich die Pflanze zunehmend wohl.

Gewächs mit hohem Allergiepotenzial

Die Ambrosia versprüht Millionen kleinster Pollen, die leicht in die Atemwege des Menschen gelangen können. Wer allergisch gegen Pollen ist, sollte aufpassen. Immerhin reagieren acht von zehn Pollenallergikern auf die Ambrosia. Etwa zwölf Prozent der Deutschen sind allergisch gegen Ambrosia. Dieser Wert könnte in der Zukunft jedoch steigen, denn die Pflanze gehört zu den wichtigsten Auslösern für allergische Reaktionen bei Gesunden.

Ambrosia erkennen: So sieht die Pflanze aus

Wer Ambrosia im eigenen Garten findet, sollte das Gewächs inklusive Wurzel entfernen und im Hausmüll entsorgen. Beim Herausreißen empfiehlt es sich, Handschuhe sowie Mundschutz zu tragen. Die Blätter der Ambrosia sehen wie die des gemeinen Beifuß aus, tragen jedoch keinen weißen Filz an ihrer Unterseite. Blüten finden sich an den Enden der Sprossen und zwischen den Blattachseln. Stängel sind leicht behaart und rötlich. Da Ambrosia bis weit in den Herbst hinein blühen kann, sollten Gartenfreunde das gesamte Jahr über auf die Pflanze achten.

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