Anzuchtschalen selbst herstellen

Preiswerte Anzuchtschalen selber machen

Planzen aus der Anzuchtschale

Aktuell steigt bei vielen Hobbygärtnern das Gartenfieber! Denn Mitte bis Ende Februar kommen die ersten Samen zur frostfreien Anzucht in die Erde. Liebhaber von alten oder besonderen Sorten ziehen auf der Fensterbank in sogenannten Anzuchtschalen ihre Setzlinge selbst. Das macht nicht nur Freude, sondern spart auch bares Geld. Im Handel sind diese Anzuchtschalen sowohl in Baumärkten, Discountern oder dem Gartenfachmarkt zu kaufen. Wer viele Samen für spätere Paprika, Tomaten oder für Kürbis keimen lassen möchte, kann da schnell immens viel Geld im Geschäft lassen. Die Anzucht von Setzlingen lässt sich jedoch auch einfach in selbstgefertigten Gefäßen bewerkstelligen.

Der Haushalt bietet allerlei Gefäße

Schon immer können die Samen in einfachen Blumentöpfen gezogen werden. Alternativ dazu haben sich Jogurtbecher oder leere aufgeschnittene Tetrapacks bewährt. Selbst Plastikschalen aus der Obst- und Gemüseabteilung des Supermarktes sind praktische Helfer bei der Anzucht. Kleine Holzkisten, wie sie etwa für den Verkauf von Clementinen im Discounter üblich sind, können mit Folie ausgelegt werden – schon ist eine preiswerte Anzuchtschale fertig.

Wichtig bei Anzuchtschalen:

Alle Gefäße müssen über Löcher im Boden verfügen, damit Staunässe und die damit verbundene Schimmelbildung vermieden wird.

Wer es besonders ökologisch mag, faltet aus alter Zeitung mehrlagige Tüten oder halbiert die Papprollen von Toilettenpapier, um sie mit Erde zu füllen. Der Vorteil: das Pflanzgefäß kann gleich mit ins Freiland gesetzt werden und verrottet im Boden. Das mühselige Pikieren entfällt somit. (Foto: © fotozick )