Grillsommer: So funktioniert ein Anzündkamin

Grillen im Garten Symbolbild: © aruba2000

Wenngleich die langen Wochenenden nun beinahe vollständig vorüber sind, bietet der diesjährige Sommer noch ausreichend Gelegenheit dazu, gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden im Garten zu sitzen. Eine Grillfeier gehört hier zu den wohl beliebtesten Anlässen, denn gerade bei schönem Wetter macht das Zubereiten von Speisen unter freiem Himmel am meisten Spaß. Und wer der klassischen Holzkohle noch nicht abgeschworen hat, muss sich hin und wieder mit Ärger beim Anzünden des Grills herumschlagen. Ein Anzündkamin könnte hier Abhilfe schaffen.

Was ist ein Anzündkamin?

Das Prinzip des Anzündkamins ist schnell erklärt. Damit Holzkohle richtig zu glühen beginnen kann, braucht sie vor allen Dingen Sauerstoff. Dieser aber kann in einem gewöhnlichen Grill nicht immer gut zirkulieren, weswegen die Kohle lange braucht, um richtig heiß zu werden. Der Anzündkamin umgeht dieses Problem, indem er für einen Extra-Durchzug sorgt. Hier wird Kohle eingefüllt und dann mit einer Hitzequelle angefacht. Von unten zieht Sauerstoff durch das Behältnis und sorgt dafür, dass die Kohle binnen 15 Minuten komplett glüht.
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Den Anzündkamin richtig nutzen

Alles, was ein Grillmeister für die Verwendung des Anzündkamins benötigt, ist Holzkohle, Grillanzünder und ein entsprechender Kamin. Der Kamin wird bis zum Rand mit Kohle gefüllt. Auf den unteren Rost des Grills legt der Verantwortliche dann Grillanzünder und zündet diese mit einem Feuerzeug an. Dann wird der Anzündkamin auf die brennenden Anzünder gestellt. Im Grunde ist das bereits alles, was getan werden muss. Sobald sich auf den zuoberst liegenden Kohlestücken ein weißlicher Belag zeigt, kann die Kohle behutsam in den Grill geschüttet werden.
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Symbolbild: © aruba2000