Baum des Jahres 2018: Die Esskastanie

Kastanien

Jahr für Jahr küren Naturfreunde und Experten verschiedener Institutionen besondere Gewächse und Tiere zum Star der kommenden 365 Tage. Nicht nur der Langblättrige Ehrenpreis als Blume des Jahres erhält daher besondere Aufmerksamkeit, sondern auch die Esskastanie, die als Baum des Jahres 2018 in die Historie dieser Auszeichnung eingeht. Dabei – so Experten – handelt es sich bei diesem Baum nicht um eine einheimische Sorte.

Der Baum ist gepflanzt

Um ihrer Entscheidung auch im realen Leben Ausdruck zu verleihen, trägt die Dr. Silvius Wodarz Stiftung jedes Jahr aufs Neue Sorge dafür, dass ein Exemplar des jeweiligen Jahresbaumes gepflanzt wird. Eine Baumkönigin übernahm diese Aufgabe der Tradition folgend auch in 2018 und machte den ersten Spatenstich für die Pflanzung in Berlin am Ufer des Schäfersees. Da die Esskastanie mildere Temperaturen schätzt, wuchs sie nicht immer in Deutschland. Erst klimatische Veränderungen machten die Wanderung dieser Baumart aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland möglich.

Eine Esskastanie im eigenen Garten?

Wer sich in den Baum des Jahres 2018 mit seinem besonderen Erscheinungsbild verliebt hat, wird möglicherweise auch über ein eigenes Exemplar nachdenken. Die Esskastanie im Garten zu pflanzen, ist dabei durchaus möglich. Wichtig ist jedoch, dass der Baum einen geeigneten und vor allem sonnigen Standort erhält, an dem allzu starke Temperaturschwankungen keine Rolle spielen. Vor dem Winter schützt das Kelken des Stammes vor Frostschäden und bis Februar oder März hilft es dem Baum, wenn er zusätzlich von Herbstlaub oder anderen isolierenden Materialien durch die Kälte begleitet wird.

Bei uns finden Sie auch viele Tipps für die Pflege von Obstbäumen.

Symbolbild: © goldbany

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