Bedrohte Artenvielfalt: Was können Gartenfreunde tun?

Foto: © Stefan Körber

Erst kürzlich gingen erneut Meldungen durch die Medien, die das Artensterben und dessen Ausmaß thematisierten. Weltweit hat der fortschreitende Verlust zahlloser Tier- und sogar Pflanzenarten inzwischen ein Ausmaß angenommen, das sich nicht mehr ignorieren lässt. Der Mensch steht als Hauptverursacher im Fokus. Was aber können Gartenbesitzer in ihrer eigenen grünen Oase tun, um etwas gegen den allmählichen Verlust zu unternehmen?

Umfrage beweist Verantwortungsbewusstsein

Wie eine Eurobarometer-Umfrage vor Kurzem zeigte, sind sich die Deutschen der Dringlichkeit zum Handeln durchaus bewusst. 97 Prozent der Befragten erachteten den Umweltschutz zur Bekämpfung des Klimawandels als grundlegend. Im eigenen Garten können sie hierfür so einiges tun. Der heimische Anbau von Obst und Gemüse beispielsweise hilft bereits dabei, schädliches CO2 für den Transport zu sparen. Was zusätzlich gekauft wird, sollte nach Möglichkeit aus der Region kommen und saisonal sein. Erdbeeren im November gehören damit der Vergangenheit an, schmecken dafür im Mai aber umso besser.

Vielfalt fördern

Die Artenvielfalt lässt sich im eigenen Garten ganz leicht unterstützen. Durch verschiedene Insektenhotels können unterschiedliche Gattungen nützlicher Tierchen angelockt werden. Das Anpflanzen heimischer Gewächse hilft der heimischen Tierwelt dabei, sich zu ernähren. Auch Beete mit Wildblumen stellen einen besonderen Beitrag zur Artenvielfalt dar. Darüber hinaus sollte am besten keine torfhaltige Erde verwendet werden, da sie in enger Verbindung mit der Zerstörung von Mooren steht.

Teile diesen Beitrag: