Berlin-Marzahn: Jüdischer Garten kommt

Jüdischer Garten in den Gärten der Welt

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Foto: © Zerbor

In den Gärten der Welt werden Gäste schon bald eine weitere Attraktion stoßen. Geplant ist die Gestaltung eines Jüdischen Gartens, die schon im Oktober diesen Jahres beginnen soll. Verantwortlich für die Planungsentwürfe waren das Architekten-Team „atelier le balto“ sowie die Künstler Wilfried Kuehn und Manfred Pernice, umgesetzt wird das Konzept von Experten für Garten- und Landschaftsbau.

Eine weitere Weltreligion

Rund 1.000 Quadratmeter groß soll der neue Themengarten werden. Geplant ist die Errichtung dort, wo das Gelände der Gärten der Welt am höchsten ist. Noch bis zum vierten April können die Entwürfe in den Räumlichkeiten der Senatsverwaltung angesehen werden. Im Oktober dann startet die Umsetzungs-Phase: Hier soll, wie auch im Orientalischen sowie Christlichen Garten eine themenbezogene Fläche mit künstlerisch-kulturellem Anspruch entstehen. Atelier le balto und die beiden Künstler konnten sich im vorangegangenen Wettbewerb durchsetzen. Der Zentralrat der Juden und ein Expertengremium befand den Entwurf des Teams für besonders geeignet. Somit steht dem Jüdischen Garten in den Gärten der Welt nichts mehr entgegen.

Ein Ort, der zum Austausch anregen soll

Nicht nur das Verweilen in schöner Umgebung wird im Jüdischen Garten Thema sein. Auch ist es den Verantwortlichen wichtig, einen Platz zu schaffen, an dem das Judentum eine Plattform erhält. Um das zu ermöglichen, wird der Garten als Begegnungsstätte konzipiert, die mit zahlreichen symbolischen Akzenten aufwartet. Geplant sind kleine Wege, unterschiedlich große Felder mit verschiedenen Gewächsen und Skulpturen Pavillons.
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