Frühlingsaufgabe: Bienenschutz im eigenen Garten

Biene bei der Arbeit

Aktuell wird in der Presse viel für den Schutz der Bienen getan. Aufklärungsarbeit leisten jedoch nicht nur Zeitungen und Webseiten. Mit zusätzlichen Angeboten wie der „Bienenretter“ Aktion von EDEKA werden Kunden auf die Wichtigkeit der kleinen Insekten aufmerksam gemacht. Auch im eigenen Garten sollten sich Hobbygärtner Gedanken über den Schutz der Bienen machen. Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Bienen langsam wieder ihre Runden fliegen, finden sich in Gärten optimale Voraussetzungen für die Erhaltung dieser lebenswichtigen Spezies. Mehr zum Thema Insekten im Garten

Bienen verschwinden schnell

Ganze 550 Arten von Wildbienen gibt es laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz. Dass sich deren Anzahl in den vergangenen Jahren jedoch in rasantem Tempo verringert, gibt Anlass zur Sorge. Mehr als die Hälfte der Wildbienen-Gattungen in Deutschland stehen inzwischen auf der Roten Liste. Für ein knappes Drittel der Tiere besteht die akute Gefahr eines baldigen Aussterbens. Ein Grund hierfür ist die immer schwierigere Lage der Wildbienen bei der Suche nach geeigneten Nistplätzen. An diesem Punkt können Hobbygärtner jetzt im Frühling ansetzen und Bienen ein artgerechtes Zuhause bieten.

Blütenreiche Lebensräume erschaffen

Soll der Schutz der Bienen im eigenen Garten im Vordergrund stehen, braucht es eine reiche Anzahl wilder Blumen und Blüten. Mit Kräutern und saisonalen Blumenarten bepflanzt, bietet der eigene Garten ein optimales Umfeld für Bienen, um ausreichend Nahrung zu finden. Was Nistplätze betrifft, so können im Garten etwa Ziegelsteine mit Löchern platziert werden. Auch spezielle Insektenhäuser aus Holz nehmen die Insekten gerne an. Wer Bienen schützen möchte, sollte im Garten keinesfalls chemischen Dünger und Pflanzenschutzmittel einsetzen.

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Foto: © Phils Photography