Christbaumentsorgung: Auch der Garten freut sich

Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

Geschmückter Weihnachtsbaum

Spätestens in der zweiten Januarwoche ist es in den meisten Haushalten soweit: Der reich geschmückte Weihnachtsbaum muss weichen. Während Kugeln, Lichterketten und Christbaumspitze an ihrem gewohnten Ort auf das nächste Fest warten, gibt es keinen festen Platz für den entsorgten Baum. Gartenbesitzer, die sich für einen Baum ohne Wurzelballen entschieden haben, können diesen jetzt sinnvoll verwerten.

Schutz für Tiere

Auch im Januar sinken die Temperaturen nicht selten unter den Gefrierpunkt. Gut haben es da Tiere, die in Gärten einen sicheren und warmen Unterschlupf finden. Die abgeschnittenen Äste des Weihnachtsbaumes eignen sich gut, um sie in einer Gartenecke zu stapeln und somit kleinen Vögeln einen Rückzugsort zu bieten. Haben sich im eigenen Garten außerdem Igel zum Winterschlaf gebettet, können deren Laubhaufen mit Tannenzweigen verdichtet und aufgefüllt werden. (Tiere im Garten)

Kompost für die neue Saison

Ebenso sinnvoll lassen sich die Überreste des Weihnachtsbaumes auf dem eigenen Komposthaufen entsorgen. Hierfür sollten die Bestandteile zunächst kleingeschnitten und der dicke Stamm beiseite gelegt werden. Ihn können Gartenbesitzer kurzerhand trocknen und im Kamin verbrennen. Wer keinen Kamin hat, wartet mit dem Verbrennen bis zum kommenden Sommer und erlebt dann beim stimmungsvollen Licht des Feuerkorbes ein kleines Wiedersehen mit dem Christbaum des vergangenen Jahres. In jedem Fall ist es wichtig, verbleibenden Baumschmuck wie beispielsweise Lametta sehr sorgfältig zu entfernen, um eine Verschmutzung der Umwelt zu verhindern.
Zum nächsten Fest können Sie ja auch einen Weihnachtsbaum im Garten schmücken….

Foto: © Ramona Heim