Digital im Garten: Ein echter Trend

Digitale Helfer im Garten

Foto: © Stefan Körber

Was Naturfreunde im Sommer besonders schätzen: Im Garten zu sein, Pflanzen zu pflegen und die Seele baumeln zu lassen. Die Nähe zur Natur ist ihnen das Wichtigste. Wer jedoch wenig Zeit und vielen anderen Verpflichtungen gerecht werden muss, kann seinem Garten nicht immer die Pflege zuteil werden lassen, die er benötigt. Der Trend hin zu digitalen Gartenhelfern zeigt sich daher schon seit Längerem im Aufwind.

Zeitsparen funktioniert auf verschiedene Weisen

Die Branche für Gartentechnik stellt ihr Innovationspotenzial schon seit geraumer Zeit unter Beweis. Gartenbesitzer finden am Markt heute einige intelligente Helfer, die die Gartenarbeit beinahe eigenständig erledigen und dabei für Entlastung sorgen. Von Mährobotern über digital steuerbare Bewässerungssysteme bis hin zu Dünge-Anlagen, die per Smartphone verwaltet werden können, ist nahezu alles möglich. Und wer glaubt, dass digitale Helfer vor allen Dingen bei der Pflege gewerblicher Anlagen sinnvoll sind, scheint zu irren. So berichten Branchenexperten, dass auch Privatpersonen immer stärkeres Interesse an der Digitalisierung ihrer Gärten haben. Mehr über Gartengeräte

Den Kontakt zur Natur nicht verlieren

Und während es einerseits sehr sinnvoll sein kann, sich von technischen Helfern unter die Arme greifen zu lassen, sehen viele Naturfreunde andererseits eine Gefahr heraufziehen. Wird es in deutschen Gärten nämlich allzu digital, könnte die Freude am direkten Umgang mit der Natur verloren gehen. Gärten würden dann zu Lebensräumen, in denen sich der Mensch nur noch oberflächlich betätigt. Damit das nicht passiert, sollten Gartenbesitzer genau überlegen, welche Helfer ihnen tatsächlich etwas bringen und an welchen Stellen sie lieber selbst Hand anlegen.
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Foto: © Stefan Körber