Edamame: Die Trend-Hülsenfrucht selbst anbauen

Foto: © Stefan Körber

Tomate, Paprika, Gurke und Co. sind als Gemüsesorten im heimischen Anbau bereits bekannt. Wer sich jedoch Neues wünscht, muss auf die Suche nach Gewächsen gehen, die es bisher nicht in jedem Garten gibt. Mit Edamame gelingt das. Die kleinen Bohnen schmecken angenehm nussig und lassen sich leicht kultivieren. (Tipps zum Gemüseanbau im Garten)

Was ist Edamame?

Bei Edamame handelt es sich um Sojabohnen, die im unreifen Zustand geerntet werden. Die kleinen, grünen Bohnen stecken in Hülsen, die beim Ernten nicht entfernt werden sollten. Sie dienen als Schutz während des Garens, das vor dem Verzehr unerlässlich ist. Serviert werden Edamame in Japan gerne als Snack und erfreuen sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Das liegt daran, dass sie deutlich gesünder sind als Chips und Flips.

Edamame kultivieren: So geht’s

Die Aussaat von Edamame kann beginnen, wenn es in der Nacht nicht mehr allzu kalt wird. Eine Mindesttemperatur von zehn bis zwölf Grad ist nötig. Ausgesät werden die kleinen Bohnen dann in Reihen, wobei ein Abstand von fünf Zentimetern zwischen den Samen eingehalten werden sollte. Der Reihenabstand beläuft sich im besten Fall auf mindestens dreißig Zentimeter. Nach etwa zwei Monaten, in denen die Pflanzen regelmäßig gewässert werden müssen, sind die Bohnen erntereif. Sie werden dann etwa fünf Minuten lang in kochendem Salzwasser gegart und anschließend mit etwas Meersalz bestreut. Die Hülse muss vor dem Verzehr entfernt werden.
So baut man Bohnen im Garten an

Foto: © Stefan Körber

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