Wenn die Forsythie blüht, ist es Zeit die Rosen zu schneiden

Rosen schneiden im Frühling?

Rosenliebhaber fiebern diesem Augenblick im Frühjahr viele Monate entgegen. Damit die Rosen im Sommer üppig blühen, ist ein guter Schnitt unerlässlich. Er zählt zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen für die „Königin der Blumen“ und wird ungefähr zur Forsythienblüte durchgeführt. Im Frühjahr werden jedoch nur die mehrfach blühenden Rosen geschnitten. Einmal blühende Exemplare dürfen erst nach der Blüte mit der Schere gekürzt werden. Tipps zum Rosen schneiden

Grundregeln für alle Rosenarten

Erfrorene, abgestorbene und kranke Triebe müssen bis ins gesunde Holz mit einer Bypass-Schere gekürzt werden. Selbst dünne und schwache Triebe ohne Augen sollten weichen. Sie werden tief abgeschnitten, dass kein Aststummel zurückbleibt.
Geschnitten wird bei Rosen immer leicht schräg, so dass die Schnittfläche trotzdem möglichst klein ist und dennoch das Wasser abfließen kann. Die Schnittstelle befindet sich bei einem korrekt geschnittenen Trieb immer einen halben Zentimeter über einem nach außen zeigenden Auge.
Wildtriebe gehören generell beseitigt. Sie kosten die Pflanze wertvolle Kraft. Rosenliebhaber erkennen sie an der abweichenden Farbe und der Form der Blätter, die sich deutlich von den restlichen unterscheidet.
Ein bis zwei alte Triebe nehmen Kenner der Rose im Frühjahr ebenso immer heraus, um die Pflanze zu verjüngen.
Wie stark indes eine Rose zurückgeschnitten wird, hängt jeweils von der Rosenklasse ab. Öfter blühende Strauchrosen beispielsweise dürfen in ihrer Gesamthöhe getrost um ein Drittel gekürzt werden. Edelrosen jedoch nimmt man auf 5 Augen bei starken bzw. 3 Augen bei schwachen Trieben zurück.

Wer diese Grundregeln beherzigt, kann sich im Sommer über eine üppige und wunderschöne Blütenpracht an seinen Rosen freuen. Natürlich muss man dann die Rosen pflegen!

Foto: © Omika