Gärtnern über das Internet? Kurioses Unternehmen geht an den Start

Gärtnern übers Internet

Mit der Arbeit im eigenen Garten verbinden die meisten Naturfreunde vor allem Ruhe und Entspannung fernab schnelllebiger Trends und Technologien. (Mehr zum Thema Wellness Garten) Ein Unternehmen jedoch verbindet Technik und Gärtnern nun miteinander und erfreut sich schon jetzt großer Aufmerksamkeit. Wie das Online-Gärtnern funktioniert, ist auch für Naturverbundene durchaus interessant.

Der Internet Garten in der Altmark

Das Prinzip des Internetgartens entwickelt hat Martin Kruszka aus Berlin. Er bietet gemeinsam mit seinen Kollegen einen Garten in der Altmark in Warnau an, in dem Kunden Parzellen mit einer Größe von rund 16 Quadratmetern mieten können. Hier jedoch müssen die Nutzer nicht selbst Hand anlegen, sondern können gärtnern lassen. Damit jeder vom heimischen PC aus den Überblick behält, stehen im Internetgarten mehrere Kameras: Sie zeigen, was auf dem eigenen Beet gerade passiert und was getan werden sollte. Der Auftrag für Gartenarbeiten geht dann über das Internet an die Gärtner vor Ort. Alles, was auf der eigenen Parzelle wächst, darf dann selbstverständlich auch abgeholt werden.

Was der Spaß kostet

Wer Teil des Internetgartens werden und eine Parzelle mieten möchte, zahlt derzeit einen Euro am Tag über einen Zeitraum von einem Jahr. Wie sich zeigt, werden nicht nur Privatleute auf den Garten aufmerksam, sondern auch Schulklassen. Für das kommende Jahr hat Krusza laut eigener Angabe bereits Platz für rund 600 Kunden geschaffen. Der nächste Schritt soll dann der Bau eines Hühnerhauses sein, das Nutzern die Zucht und Pflege des eigenen IP-Huhns ermöglichen wird.

Mehr zum Thema Gartenplanung

Foto: © Stefan Körber