September-Projekt: Den Garten igelfreundlich gestalten

So helfen Sie Igeln über den Winter

Igel im Garten

Der Herbst ist nicht nur die perfekte Zeit für Vorbereitungen auf den Gartenwinter, sondern bietet Igeln die Gelegenheit, sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Dass jedoch nicht alle Igel genügend Futter und Unterschlupf-Möglichkeiten finden, kostet die kleinen Tiere bei sinkenden Temperaturen nicht selten das Leben. Wer einen großen Garten hat und etwas für das Überleben der Igel tun möchte, kann daher schon jetzt an einem igelfreundlichen Umfeld arbeiten. (So kann man Igel im Garten ansiedeln)

Unterschlupf und natürliche Umgebung

Igel fühlen sich besonders dort wohl, wo sich im natürlichen Umfeld ausreichend Nahrung finden lässt. In akkurat gemähtem Gras jedoch fällt das Angebot eher dürftig aus. Daher lohnt es sich, schon jetzt einen Bereich des Gartens zu wählen und dort nicht mehr zu mähen. Kann das Gras dann höher wachsen, zieht das ganz automatisch Insekten und Würmer an, die Igeln beim Aufbau eines ordentlichen Fettpolsters für den Winter helfen.

Der Bau kleiner Igelhäuser ist übrigens nicht die einzige Möglichkeit, den stacheligen Vierbeinern einen Unterschlupf für die kommende Zeit zu bieten. Auch Laubhaufen und Steinhügel sollten Tierfreunde im Garten platzieren, um Igeln bei der Suche nach einem passenden Platz zu helfen.

Zufüttern, wenn es kalt wird

Zeigen sich in den kommenden Wochen und Monaten stark sinkende Temperaturen, finden Igel immer seltener geeignete Nahrung. Dann kann es insbesondere dort ungemütlich werden, wo Wälder und Naturschutzgebiete fern sind. In solchen Fälle hilft es, wenn Tierfreunde im eigenen Garten kleine Futterstellen mit geeignetem Trockenfutter, Haferflocken oder auch Dosenfutter für Katzen bereitstellen. Hier können sich Igel dann auch bei Minusgraden noch sattfressen und überstehen den Winter leichter.

Denken Sie auch an die Vogelfütterung im Winter!

Foto: © mirkograul