Reiche Ernte: Jetzt Gemüse und Obst einkochen

Was tun mit zu viel Obst und Gemüse im Garten?

Eingekochtes Obst und Gemüse

Viele Gärten verwandeln sich in diesen Tagen. Herrschte noch vor wenigen Wochen üppiges Grün vor und befanden sich Obst- und Gemüsepflanzen in der Wachstumsphase, kommt nun die Zeit der Ernte. Wer besonders fleißig war und viel Obst und Gemüse ernten kann, steht jedoch vor einem Problem. So übersteigen die gewonnenen Mengen den tatsächlichen Bedarf oft deutlich. Damit Obst und Gemüse nicht umsonst angebaut und geerntet wurden, sollten sich Gartenfreunde auch mit dem Einkochen beschäftigen.

Die richtige Vorbereitung

Vor dem Einkochen von Obst und Gemüse braucht es Gläser, die dieser Aufgabe gewachsen sind. Stabile Modelle mit dicken Wänden und einem soliden Schraubverschluss sind optimal. Auch sollten alle Gläser den Kontakt mit großer Hitze unbeschadet überstehen können. Bevor Obst und Gemüse in die Gläser gefüllt werden können, sollte jedes einzelne gründlich ausgekocht und getrocknet werden. So verhindern Gartenfreunde, dass zurückbleibende Keime den Inhalt der Gläser verunreinigen und ungenießbar machen. Wie Obst und Gemüse letztlich eingekocht werden sollen, ist eine individuelle Frage. Am besten studieren Gartenfreunde einige Rezepte und entscheiden sich erst dann.

Eingekochtes haltbar machen

Nach der entsprechenden Verarbeitung von Obst und Gemüse wird beides in Gläser gefüllt. Ein großer Einkochtopf wird nun mit so viel Wasser befüllt, dass die hineingestellten Gläser zu etwa einem Drittel aus der Flüssigkeit hervorstehen. Im Anschluss wird das Wasser zum Kochen gebracht und die Gläser inklusive Inhalt heizen sich auf. Werden sie dann aus dem Einmachtopf genommen und kühlen sie ab, bildet sich ein Unterdruck, der das Eingefüllte haltbar macht. Ein guter Indikator für die Haltbarkeit ist es, wenn sich der Deckel nicht nach oben wölbt.

Wer keine Lust auf das Einkochen hat und sich im Garten lieber auf Blumen beschränkt, erfährt bei uns auch wie man ein Blumenbeet mit Kies anlegt.

Foto: © pillipphoto