Gesundheitsgefahr durch Riesenbärenklau: Was zu tun ist

Riesenbärenklau im Garten

Zeitung zum Thema Gesundheit
Foto: © Zerbor

Auch in diesem Jahr lockt der Sommer zahllose Menschen hinaus in Freie. Ob im eigenen Garten, in Parks oder auch Naturschutzgebieten: Nicht immer meint es die Natur gut mit dem Menschen. Eine Pflanze, vor der zu Recht verstärkt gewarnt wird, ist der Riesenbärenklau. Er verbreitet sich zunehmend in Deutschland und kann schwerste Verbrennungen hervorrufen. Sowohl Gartenbesitzer als auch Naturfreunde sollten daher wissen, wie sie das Gewächs erkennen.

Riesenbärenklau: Wie sieht er aus?

Beim Riesenbärenklau handelt es sich um eine bis zu vier Meter hohe Pflanze, die ursprünglich aus dem Kaukasus stammt. Sie verfügt über weiße Doldenblüten und kann daher mit anderen Gewächsen wie dem Wiesenbärenklau und dem Echten Engelwurz verwechselt werden. Wer jedoch genauer hin sieht, wird schnell Unterschiede erkennen. So weist der Stängel des Riesenbärenklaus lila Punkte auf und trägt sehr feine Härchen. Auch ist der Stängel des Riesenbärenklaus sehr viel größer und breiter als bei den beiden anderen Pflanzenarten. Wer sich nicht sicher ist, um welches Gewächs es sich handelt, sollte unbedingt einen Experten um Rat fragen, bevor er die Pflanze mit bloßen Händen berührt. Wer den Riesenbärenklau in seinem Garten entdeckt, sollte ihn unbedingt von einem Fachmann entfernen lassen und nicht selbst Hand anlegen.

Warum Riesenbärenklau so gefährlich ist

Riesenbärenklau bildet Furocumarine. Sobald diese Stoffe die Haut berühren, kann es im Zusammenwirken mit Sonnenlicht zu starken Verbrennungen und anderen toxischen Symptomen kommen. So können sich auch Quaddeln oder Blasen bilden und bei manchen Menschen zeigen sich auch Fieber, starke Rötungen, Juckreiz und Kreislaufschwäche. Wichtig zu wissen ist auch: Wenn es draußen besonders heiß ist, verteilen sich die Furocumarine auch in der Umgebungsluft rund um das Gewächs. Wer direkt neben der Pflanze steht, läuft dann ebenfalls Gefahr, mit unangenehmen Konsequenzen konfrontiert zu werden. Grundsätzlich sollte nach dem Kontakt mit dem Riesenbärenklau sofort ein Arzt konsultiert werden. Nur er kann entsprechende Behandlungsschritte in die Wege leiten.
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Bitte beachten Sie: Wir geben hier nur allgemeine Hinweise! Bei Fragen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt Ihres Vertrauens!

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