Pflanzen im Gewächshaus vorziehen

Zimmergewächshäuser haben Hochsaison

Vielen Hobbygärtnern juckt es schon in den Fingern. Endlich darf wieder ausgesät werden. Allerdings nur als Vorzucht in der Wohnung. Ob in der Stadt oder auf dem Land: auf den Fensterstöcken sind zur Zeit viele Zimmergewächshäuser zu sehen. In ihnen werden Tomatenpflanzen, Astern, Sonnenblumen und vieles mehr liebevoll ausgesät und herangezogen. Die zarten Pflänzchen lieben die Wärme, die Luftfeuchte und das Licht im Minigewächshaus auf der Fensterbank. Im Freien würden das zarte Grün bei den niedrigen Temperaturen nicht gedeihen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass gerade in Gewächshäusern Schädlinge ihr Unwesen treiben. (Tomaten Schädlinge bekämpfen und Krankheiten & Schädlinge bei Erbsen)

Zimmergewächshaus selbst bauen

Wer viele Pflanzen in der Wohnung vorziehen möchte, besorgt sich sicher mehrere Minigewächshäuser im Handel. Für weniger Pflänzchen reichen auch einfache selbst gebaute Zimmergewächshäuser aus. Dafür kann etwa ein Eierkarton mit Anzuchterde gefüllt und mit Frischhaltefolie überspannt werden. Gleiches gilt für Joghurtbecher, Blechbüchsen oder Blumentöpfe. Wichtig hierbei ist, dass die Abdeckung für das regelmäßige Bewässern abgenommen werden kann bzw. ein Abfluss für überschüssiges Wasser im Pflanzgefäß vorhanden ist. Eine in der Mitte geteilte Wasserflasche oder ein stabiler Gefrierbeutel dienen mindestens genauso gut als Minigewächshaus, wenn sie über die Pflanze gestülpt werden.

Sobald die Pflanzen stabil stehen und in die Höhe schießen, kommen sie auch gut ohne die schützende Hülle aus durchsichtigem Kunststoff aus.

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Foto: © Stefan Körber