Giftköder im heimischen Garten – Wie Hundehalter vorsorgen

Mädchen mit Hund im Garten

Lange schon ist in vielen Deutschen Gemeinden immer wieder von Giftködern zu hören. Hundehasser legen präparierte Wurststücke oder Leckerchen an Feldwegen und im Wald aus und hoffen darauf, dass ein Hund diese frisst. Schneckenkorn, Rattengift, Schrauben und Rasierklingen sollen dann dem Hundeleben ein rasches Ende bereiten. Doch nicht nur im öffentlichen Raum stellen Giftköder eine Gefahr dar, denn auch der heimische Garten rückt in den Fokus der Kriminellen. (Mehr zum Thema Tiere im Garten)

Zäune und Hecken für besseren Schutz

Lebt im eigenen Haushalt ein Hund und soll dieser sich auch im Garten frei bewegen, wiegen sich viele Hundebesitzer in trügerischer Sicherheit. Personen, die Giftköder präparieren und auslegen, nehmen immer öfter auch private Grundstücke ins Visier und werfen die gefährlichen Gegenstände über Zäune und Hecken. Einhundertprozentigen Schutz vor den Ködern gibt es daher auch im eigenen Garten nicht. Gartenbesitzer können sich jedoch mit höheren Zäunen und dichten Hecken etwas besser abschirmen und Hundehassern den Zugang zum Grundstück erschweren. (Tipps zum Hecke schneiden)

Vorsicht und regelmäßige Kontrolle

Auch mit einem sicher eingezäunten Garten sind Hundehalter und ihre Vierbeiner nicht vollständig vor den Aktivitäten der Hundehasser geschützt. Was den eigenen Garten betrifft, so sollte daher jeder Hundehalter regelmäßige Kontrollgänge entlang der Umzäunung vornehmen und auf verdächtige Gegenstände achten. Dem eigenen Hund beizubringen, nichts ohne Erlaubnis zu fressen und keine Leckereien von fremden Menschen anzunehmen, ist eine zusätzliche Schutzmaßnahme. Im Zweifel ist es besser, den eigenen Hund auch im Garten stets im Blick zu behalten.

Foto: © Jenny Sturm