Haselnüsse: Aufbewahrungstipps für Hobbygärtner

So halten sich Haselnüsse

Herbst im Garten Foto: © goldbany

Zwischen Mitte September und Ende Oktober fallen wieder kiloweise Haselnüsse auf die Erde. Wer mindestens einen Strauch in seinem Garten nutzt, sollte jetzt schnell sein. Je länger die Nüsse auf der Erde liegen, desto schneller nämlich faulen oder schimmeln sie. Wohin aber mit einem großen Sack voll Haselnüsse? Richtig gelagert halten sie sich lange.

Gesunde Snacks aus dem Garten

Es ist nicht zu empfehlen, Haselnüsse einfach so im Garten liegen zu lassen. Hier freuen sich zwar einige Tiere über die nahrhafte Mahlzeit, der Mensch aber ginge leer aus. Wer fleißig sammelt, holt sich ganz umsonst sehr gesunde Nüsse ins Haus, die zahlreiche Nährstoffe enthalten. So kommen Haselnüsse mit mehrfach gesättigten Fettsäuren, Vitamin E, Eisen und auch Calcium daher. Gemahlen im Kuchen, geröstet aus der Hand oder einfach so im Müsli schmecken sie nicht nur gut, sondern unterstützen eine ausgewogene Ernährung.

Trocknen ist wichtig

Damit sich in den gesammelten Haselnüssen kein Schimmel bilden kann, müssen die Nüsse vor der Lagerung zunächst gründlich trocknen. Ausschließlich reife und unversehrte Exemplare sollten Gartenbesitzer verwenden, um die Schimmelgefahr zusätzlich zu verringern. Große Obstkisten oder auch flache Weidenkörbe helfen dabei, die Nüsse gut verteilt zu lagern. Sie sollten hierbei möglichst nicht übereinander geschichtet und an einem Ort mit geringer Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Innerhalb von vier bis sechs Wochen sind die Nüsse bei regelmäßigem Wenden dann vollständig getrocknet und können in Jutesäcken gelagert werden. Am passenden Ort halten sie sich rund ein Jahr, also bis zur nächsten Ernte.

Foto: © goldbany