Gartenbau: Hitzewelle sorgt für Wasserknappheit

Nachrichten für Gartenfreunde Foto: © Zerbor

Schon Besitzer privater Gärten sind in diesen Tagen besorgt um ihre grünen Oasen. Die Hitzewelle und die mit ihr verbundene, drohende Wasserknappheit erlaubt es Gartenbesitzern mancherorts nicht, ihre Grünflächen ausreichend zu bewässern. Was schon im privaten Umfeld als schwierig gilt, ist für Menschen, die auch beruflich im Gartenbau tätig sind, ein umso größeres Problem.

Die Ernten sind so schlecht wie nie

Bereits jetzt ist klar, dass Gartenbaubetriebe und auch die Landwirtschaft unter der Hitze dieses Sommers zu leiden haben. Bauern fürchten um ihre Ernten und sprechen von Rekordeinbußen im Bereich bestimmter Getreide- oder auch Gemüsesorten. Infolgedessen wird sogar schon das Futter für die Nutzviehhaltung knapp, was die Lage noch verschärft. Und auch im Gartenbau ist die Lage sehr angespannt. Vor allem betriebliche Wasserreserven, die für gewöhnlich einen Sommer lang ausreichen, neigen sich bereits jetzt ihrem Ende entgegen oder sind erschöpft. Einige Betriebe müssen auf Bewässerung mit Stadtwasser zurückgreifen und geraten auch hier unter Druck. Der Grund: Vielerorts sind auch die Wasserwerke überlastet und werden der Lage kaum Herr.

Mit Schäden ist zu rechnen

Auch Gartenbaubetriebe sind sich daher einig: 2018 wird kein Jahr wie jedes andere. Sobald die Wasserversorgung zusammenzubrechen droht, geht es auch den Gewächsen des Betriebes schlecht. Das wiederum kann für erhebliche Umsatzeinbrüche sorgen. Das Problem dabei: Nur selten sind trockene Brunnen und aufgebrauchte Wasservorräte im Rahmen der betrieblichen Versicherung abgedeckt. Daher wird die Gestaltung des Versicherungsschutzes aktuell zu einem wichtigen Diskussionspunkt. Experten nämlich sagen: Dieser Sommer ist nicht der einzige mit Hitzewelle und Wasserknappheit. In der Zukunft könnte es immer öfter zu solchen Extremlagen kommen. Wie Gartenbaubetriebe diesem Umstand begegnen können, muss nun schnell erörtert werden.

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