Hochbeete im Winter nicht nutzlos

Welches Gemüse im Winter im Hochbeet anbauen?

Gemüse das man im Winter im Hochbeet anbauen kann

Bei frostigen Temperaturen, Eisregen und Schnee verwandelt sich der eigene Garten in ein wenig fruchtbares Gebiet. Viele Gartenbesitzer beschäftigen sich in diesen Tagen vor allem damit, ihren Garten winterfest zu machen und Bäumen und Gewächsen einen ausreichenden Schutz zu bieten. Wer ein Hochbeet besitzt, kann jedoch auch im Winter ernten. Voraussetzung ist jedoch eine gute Vorbereitung. Dann schmeckt das selbst angebaute Wintergemüse bis in den kalten Januar hinein.

Winterliche Sorten

Hochbeete gelten als die wohl nährstoffreichsten Orte in deutschen Gärten. Der clevere Mix aus Kompost, Erde, Zweigen und Drainageschicht erlaubt es unterschiedlichsten Gewächsen, besonders schnell und effektiv zu wachsen. Das gilt nicht nur für Obst- und Gemüsesorten, die in Frühjahr und Sommer gedeihen. Wer rechtzeitig anpflanzt, nutzt das eigene Hochbeet auch zur Kultivierung schmackhafter Wintersorten. Als besonders unproblematisch erweisen sich dabei Pastinaken, Spinat, Lauch, Rosenkohl und Endivien. Diese lassen sich ohne Probleme auch im Januar noch ernten. Um bei besonders niedrigen Temperaturen für einen soliden Schutz zu sorgen, kann sich das Abdecken der Gewächse mit einem Vlies oder Laub anbieten. Eine dichte Folie sollten Gartenbesitzer jedoch nicht über dem Wintergemüse spannen, denn unter ihr gedeihen auch schädliche Pilze.

Das Hochbeet ohne Gewächse überwintern

Wer den Winter ohne saisonales Gemüse verbringen möchte, sollte spätestens jetzt alle verbleibenden Pflanzenreste entfernen. Im Anschluss wird die Erde mit einer Harke sanft aufgelockert, um für die nächste Saison vorbereitet zu sein. Aufgrund der hohen Feuchtigkeitsbelastung durch Schnee und Frost im Winter sollten Hochbeete aus Holz zusätzlich geschützt werden. Hier hilft es, diese mit Dachpappe zu ummanteln. Eine spezielle Abdeckung benötigt das Hochbeet indes nicht. Manche Gartenbesitzer legen zwar eine Folie über die oberste Erdschicht, diese jedoch erweist sich als kaum hilfreich.

Foto: © Hayati Kayhan