Januar-Beschäftigung: Ingwer selbst ziehen

Foto: © Stefan Körber

Ingwer gilt mit seinem scharfen Aroma nicht nur als beliebtes Gewürz, sondern entfaltet zudem einige gesundheitsförderliche Wirkungen. Im Supermarkt lassen sich die kleinen Knollen heute nahezu ständig finden. Wer möchte, versucht sich nun im ruhigen Januar jedoch einmal selbst an der Aufzucht seiner ganz eigenen Ingwerpflanze.

Vorbereitungen: Eine gute Knolle wird gebraucht

Um Ingwer selbst ziehen zu können, sollten Naturfreunde eine möglichst frische Bio-Knolle kaufen. Bei näherer Betrachtung lassen sich auf der Knolle kleine „Augen“ finden, die weißlich oder auch zart grün erscheinen. Die Knolle wird dann in mehrere Stücke unterteilt, wobei jedes über wenigstens ein Auge verfügen und nicht kleiner als vier Zentimeter sein sollte. Alle Knollenstücke sollten zur Keimförderung über Nacht in warmes Wasser gelegt werden. Am nächsten Tag füllen Ingwer-Fans einen etwa dreißig Zentimeter hohen Topf (mit Drainagelöchern) mit hochwertiger Erde und stecken die Ingwerstücke mit den Augen nach oben hinein. Dabei sollte jede Knolle leicht über die Erdoberfläche hinaus ragen.

Die Pflanze pflegen

Nun dauert es einige Wochen, bis aus den kleinen Knollen allmählich Pflanzen entstehen. Gegossen werden sollte der Ingwer nur sehr sparsam, um eventuelle Fäulnis zu vermeiden. Zeigt sich die Pflanze dann etwas stattlicher und beginnen sich die Blätter gelb zu färben, darf nicht mehr gegossen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt vergehen etwa neun Monate. Sind die Blätter gelb, kann die Knolle ganz oder teilweise geerntet werden. Wer möchte, verwendet einen Teil der Ernte dann, um gleich eine neue Pflanze zu ziehen.
Sehr schön ist auch ein Kräutergarten! Pflanzen Sie einfach Kräuter, die Sie häufig verwenden selber an!

Foto: © Stefan Körber

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