„Jelängerjelieber“ – Das Geißblatt als Insektenmagnet

Lonicera für den Blumengarten

Es gibt Menschen, die können sich an der Schönheit der Blüten eines Lonicera nicht satt sehen. Die faszinierende Art hat mehr als 180 Sorten zu bieten, jede von ihnen ist wunderschön. Geißblätter eignen sich hervorragend, um Pergolen, Mauern oder Carports zu begrünen. Ja sogar Bäume gewinnen durch die beliebte Schlingpflanze. Manche Geißblattsorten verströmen im Sommer einen betörenden Duft und sind wahre Anziehungsmagneten für Schmetterlinge oder andere Insekten. Daher findet man Lonicera sehr häufig in Bauern- oder Naturgärten. Doch selbt in einem großen Kübel auf dem Balkon macht das Geißblatt eine gute Figur.

Die Sorte an die Standortbedingungen anpassen

Die Blütenpracht der Lonicera, auch Heckenkrische oder im Volksmund „Jelängerjelieber“ genannt, reicht mitunter bis in den späten Herbst hinein. Die meisten rankenden Sorten sind laubabwerfend, doch auch immergrüne und im Winter blühende Sorten als Strauch bereichern die Gartenlandschaft. Die Lonicera ist eine Schlingpflanze, welche je nach Sorte zwischen 3 und 10 Metern hoch werden kann. Dafür benötigt die Pflanze eine Rankhilfe. Eine heller Platz verhindert das Verkahlen des Geißblatt von unten, als ideal hat sich der Halbschatten erwiesen.

Ein echtes Highlight ohne viel Pflege

Als „Diva“ kann man das Geißblatt nun wirklich nicht bezeichnen. Gibt man ihm einen nährstoffreichen gut durchlüfteten Boden, verschattet den Fuß und gießt bei großer Trockenheit, gedeiht das Rankgewächs ohne große Mühen. Eine Bedingung stellt die Pflanze jedoch: sie benötigt eine Rankhilfe in Form von Gitter- oder Bambusstäben, Drahtseilen bzw. Zäunen oder Spalieren. Jeder Gartenbereich gewinnt durch die winterharte und robuste Pflanze, egal ob Torbogen oder Sitzecke. Die durch den Duft und die Farbe angezogenen Insekten begünstigen ein ausgeglichenes Gartenklima und tragen zur Befruchtung anderer Pflanzen bei. Das Geißblatt bildet Früchte in Form von Beeren, sie sind für den Menschen leicht giftig, doch die Vögel schätzen die Nahrung im Herbst.

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