Kastanienminiermotte: Das Laub muss jetzt weg

Laub im Garten
Foto: © Smileus

Sie ist sehr klein, legt ihre Eier auf den Blättern des Kastanienbaumes ab und lässt Jahr für Jahr mehrere Larven-Generationen entstehen. Die kleinen Raupen fressen sich durch das Blattgewebe, sorgen schon im Sommer für braunes Laub und sogar Laubfall. Hat die Kastanienminiermotte zugeschlagen, ist Bekämpfung wichtig. Chemie aber muss nicht zum Einsatz kommen.

Überwinterung im Laub auf dem Boden

Ist der Sommer vorüber und erfrieren die Falter während der kalten Jahreszeit, ist der eigene Kastanienbaum im nächsten Jahr nicht sicher vor erneutem Befall. Das liegt daran, dass die Puppen der Kastanienminiermotte gut geschützt unter dem gefallenen Laub auf dem Boden überwintern. Sobald es im Frühling wieder wärmer wird, schlüpft die neue Generation und der Befall geht von Neuem los. Daher muss das Laub befallener Kastanienbäume jetzt gründlich beseitigt werden.

Nicht kompostieren oder liegenlassen

Wenngleich Laub auf dem Gartenboden als guter Winterschutz gilt, muss in diesem Fall eine Ausnahme gemacht werden. Gartenfreunde sollten alle Blätter sorgfältig aufsammeln und in große Säcke verpacken. Es ist wichtig, das Laub nicht auf den Komposthaufen zu geben, da die Puppen hier ebenfalls überleben können. Auf der sicheren Seite sind Gartenbesitzer, wenn sie das Laub entweder selbst verbrennen (falls erlaubt), zur Großkompostierung bringen oder über die Biotonne entsorgen.

Viele nutzen für diese Arbeit gerne den Laubbläser oder einen Laubsauger. Aber besser sind Laubbesen geeignet. Da hat man auch gleich noch Bewegung.

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