Freigänger: Was tun bei Katzenbesuch?

Katzen im Garten

Katzen

Spätestens jetzt im Mai zieht es nicht nur den Menschen, sondern auch Vierbeiner hinaus ins Freie. Katzen, die während der kühleren Jahreszeit lieber vor dem Kamin gelegen oder das Sofa gehütet haben, erkunden nun Stück für Stück die Natur. Nicht nur der eigene Garten, sondern auch die der Nachbarn bleiben hierbei nicht verschont von den Streifzügen vieler Samtpfoten. Was aber kann getan werden, wenn die Vierbeiner nicht erwünscht sind?

Das Ausmaß des Schadens definieren

Für gewöhnlich ist es nicht weiter schlimm, wenn Nachbars Katze sich ihren Weg durch den Garten bahnt. Viele Samtpfoten besuchen angrenzende Grundstücke nur kurz, sonnen sich und ziehen dann wieder weiter. Ärgerlich wird es jedoch, wenn eine Katze Kot im Beet hinterlässt. Wer das bemerkt, sollte am besten gründlich nachsehen, welche Stellen die Samtpfote hierbei ganz besonders bevorzugt. Häufig handelt es sich hierbei um Ecken von Beeten und versteckte Plätze unter Sträuchern. Es lohnt sich, zu notieren, wo überall im Garten Katzenkot liegt, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.

Hausmittel, die gegen Freigängerkatzen helfen

Es liegt auf der Hand, dass kein Vierbeiner verletzt oder gequält werden darf. Maßnahmen, die Katzen abschrecken sollen, müssen daher stets unter der Prämisse ausgewählt werden, dem Tier keinen Schaden zuzufügen. Es gibt einige Hausmittel, die hierbei wertvolle Dienste leisten. So zum Beispiel Kaffeesatz, Pfeffer oder auch Knoblauchgranulat. Sie können im betroffenen Beet verstreut werden und stören den empfindlichen Geruchssinn der Katze. Hier wird sie sich nicht niederlassen wollen und nach angenehmeren Stellen suchen. Eine ähnliche Wirkung wird auch dem Harfenstrauch, umgangssprachlich „Verpiss dich Pflanze“ genannt, nachgesagt. Sie kann kurzerhand in das Beet gepflanzt werden und hält Katzen mit ihrem ätherischen Duft fern.
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Symbolbild: © Eric Isselée