Projekt in Kücknitz: Kinder für Gartenarbeit gewinnen

So macht Kindern das Gärtnern Spaß

Gärtner und grüner Rasen

Kinder und Jugendliche von heute sind häufig kaum in der Lage, klassische Gartenarbeiten durchzuführen. Insbesondere in Großstädten ist die Verbundenheit der jüngsten Generationen mit der Natur ein heiß diskutiertes Thema. Wie Pflanzen wachsen, wo Tomaten und Paprika herkommen und was es für einen gesunden Garten braucht, wissen Kinder und Jugendliche meist nicht. Im Lübecker Stadtteil Kücknitz soll sich dies nun jedoch grundlegend ändern. Der Kleingärtnerverein nutzt leerstehende Parzellen, um gemeinsam mit Kindern aktiv an der Entstehung grüner Oasen zu arbeiten. (Kinder im Garten)

Der Start verspricht Erfolge

1500 Euro brauchte es, um dem Kücknitzer Jugendzentrum die Pacht eines Gartens zu ermöglichen. Mit der Hilfe der Kiwanis Frauen konnte das Geld jedoch schnell aufgebracht werden und im Garten sind bereits erste Arbeiten verrichtet worden. So gibt es hier schon Erdbeer- und Kartoffelpflanzen, die Kindern zum Arbeiten und Entdecken zur Verfügung stehen sollen. Im Jugendzentrum des Stadtteils werden die angepflanzten und geernteten Früchte und Gemüsesorten dann gemeinsam mit den Kindern zu gesunden Mahlzeiten verarbeitet. Gemeinsam mit der Kita Kunterbunt konnte ein Fachberater sogar schon drei Bäume und Tomatenpflanzen integrieren.

Gartenarbeit auch Zuhause attraktiv gestalten

Oftmals tendieren Eltern von Kindern und Jugendlichen dazu, sich der Arbeit im heimischen Garten alleine zu widmen. Dies jedoch ermöglicht es den eigenen Kindern nicht, aktiv am Geschehen im Garten teilzunehmen und die Natur besser kennenzulernen. Wer dies ändern möchte, hat nun im späten Frühjahr gute Chancen. So könnte den eigenen Kindern ein eigenes Gemüsebeet zur Verfügung gestellt werden, das sie unter Anleitung ihrer Eltern pflegen können. In der Küche lernen Kinder dann ganz automatisch viel über gesunde Ernährung und entwickeln zurecht Stolz auf ihre Fähigkeiten bei der Gartenarbeit. Tipps für den Gemüsegarten

Foto: © Stefan Körber