Kirschbaum pflanzen: Achtung Kirschfruchtfliege!

Kirschbaum - Auf die Sorte kommt es an

Frische Kirschen

Ein Kirschbaum im Garten ist für viele Naturfreunde ein besonderes Highlight. Wer in diesem Jahr zur Pflanzung schreiten will, sollte dies noch im frühen Frühjahr tun. Später nämlich bietet sich nur der Herbst gut an, um einen Kirschbaum in den Garten zu integrieren. Bei der Wahl der Sorte ist es wichtig, auch die Kirschfruchtfliege als lästigen Schädling zu kennen.

Die Kirschfruchtfliege kann die Ernte zerstören

Bei der Kirschfruchtfliege handelt es sich um eine kleine Fliege, die ihre Eier auf Kirschen ablegt. Aus ihnen schlüpfen schließlich Maden, die sich im Inneren der Früchte an deren Fleisch gütlich tun und den Saft saugen. Für Gartenfreunde ist ein Befall mit der Kirschfruchtfliege durchaus ein Problem, denn je nach Ausprägung können die Winzlinge Schluss machen mit der Freude an den süßen Früchten. Eine Möglichkeit zur Vorbeugung aber besteht in der Wahl passender Sorten. Lesen Sie auch: Krankheiten des Kirschbaums

Frühreifende Kirschen wählen

So hat es die Kirschfruchtfliege zum Zeitpunkt ihrer Eiablage zwischen Mai und Juni auf jene Früchte abgesehen, die gerade ihre Farbe wechseln und gelblich erscheinen. Wer nun eine frühreifende Kirschsorte im Garten anpflanzt, kann das umgehen. So sind die Kirschen zur Flugzeit der Schädlinge bereits rot und kein gutes Ziel mehr. Gibt es bereits einen Baum im Garten, der nicht zu den frühreifen Varianten zählt, sollten kleine Bäume am besten mit Schutznetzen ummantelt werden. Alternativ sollen auch Gelbtafeln einem Befall vorbeugen. (Kirschsorten im Überblick)

Symbolbild: © Swetlana Wall

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