Gartenpflege: Ab März ist Schluss mit Hecken schneiden

Hecke schneiden
Foto: © Horticulture

Endlich wieder warme Sonnenstrahlen: Ab Mitte Februar zeigte sich Mutter Natur gnädig und verwöhnte Gartenfreunde mit frühlingshaften Temperaturen. Höchste Zeit also, um hinaus in die Natur zu gehen und das eigene Fleckchen Grün auf Vordermann zu bringen. Wer seine Hecken noch vor dem ersten März geschnitten hat, handelt vollkommen richtig. Nach diesem Datum nämlich gilt ein bundesweites Verbot. (Tipps zum Hecke schneiden)

Warum darf die Hecke nicht geschnitten werden?

Zwischen dem ersten März und dem 30. September ist es Gartenbesitzern nicht gestattet, ihre Hecken und Gebüsche zu schneiden. Das liegt daran, dass Vögel zu dieser Zeit brüten und unter besonderem Schutz stehen. Wer sich gegen das Verbot auflehnt und seine Hecke dennoch schneidet, muss mit empfindlichen Bußgeldern in einer Höhe von bis zu 50.000 Euro rechnen. Gänzlich verloren ist die schöne Form der Hecke aber auch nach dem ersten März nicht. Leichte Rückschnitte des Zuwachses sind weiterhin erlaubt. Wer schneiden will, sollte vorab genau nachsehen, ob sich in der Hecke Vogelnester befinden.

Naturschützer sehen Pflegemaßnahmen kritisch

Wie der NABU Hamburg nun verlauten ließ, sollten sich Gartenbesitzer auch im Hinblick auf die oberflächliche Pflege von Hecken zurückhalten. Die Gefahr, dass Tiere dabei gestört werden, liegt auch bei leichten Arbeiten auf hohem Niveau. Das wiederum könnte dazu führen, dass Elterntiere ihren Nachwuchs verlassen. Wer noch etwas wartet und den Frühsommer verstreichen lässt, verringert dieses Risiko. Ab Ende Juli sind oberflächliche Arbeiten auch laut NABU in Ordnung.

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