NABU: Spatzen besonders häufig zu sehen

Ergebnis der Stunde der Wintervögel

Ein Vogel im Garten
Foto: © mirkograul

Mit der „Stunde der Wintervögel“ beginnt der NABU auch 2019. Bis zum sechsten Januar konnten Natur- und Gartenfreunde knapp eine Stunde lang Vögel beobachten, zählen und ihre Ergebnisse an den Naturschutzbund übermitteln. Nun stehen die ersten Ergebnisse fest. In 2019, so scheint es, ist vor allem der Haussperling der Star.

Wenige Waldvögel, viele Spatzen

Wie der NABU berichtete, wurden bis zum fünften Januar rund 128.000 Spatzen gezählt. Auch Stare ließen sich in Gärten vergleichsweise häufig blicken. Zeitgleich trafen Naturfreunde eher selten auf Waldvögel wie Buntspechte, Eichelhäher oder Kernbeißer. Das allerdings ist laut NABU kein Zeichen für einen Populationsrückgang, sondern spricht für das gute Nahrungsangebot in den Wäldern. Da der Winter bislang recht mild verläuft, finden Vögel im Wald ausreichend Futter und müssen nicht auf Gärten ausweichen.

Spatzen sind Kulturfolger

Dass ausgerechnet der Spatz zu den Gewinnern der diesjährigen Stunde der Wintervögel zählt, hat einen einfachen Grund. So ist es der kleine Vogel, der sich bereits seit Jahrzehnten in Gärten und Siedlungen wohlfühlt. Vogelhäuser fliegen Spatzen zu jederzeit an, da sie hier eine einfache Nahrungsquelle nutzen. Ebenfalls häufiger zu sehen waren bislang Blau- sowie Kohlmeisen und Feldsperlinge. Bis zum Ende der Aktion haben mehr als 30.000 Naturfreunde teilgenommen.
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