NABU: Es steht besser um die Vogelwelt

Was wäre ein Garten ohne seine lebendigen Einwohner? Nicht nur Insekten machen das eigene Fleckchen Grün zu einem besonderen Ort, denn auch Vögel sorgen mit ihrem Gezwitscher für Abwechslung. Wie sich die Vogelwelt Deutschlands entwickelt, finden NABU und LBV jedes Jahr aus Neue im Rahmen der „Stunde der Wintervögel“ heraus. In diesem Jahr gibt die Zählung Anlass zur Freude.

Rege Teilnahme und mehr Vögel in 2018

Auch wenn bislang noch nicht alle Einsendungen ausgezählt sind, veröffentlichen die Verantwortlichen bereits jetzt positive Nachrichten. So sind in diesem Jahr überraschend viele Meldungen von Vogelfreunden eingegangen, die sich eine Stunde Zeit zum Zählen genommen haben. In ganz Deutschland kamen so bis jetzt 130.651 Teilnehmer zusammen, die in rund 88.752 Parks und Gärten die Augen offen gehalten haben. Gezählt wurden dabei mehr als 3,4 Millionen Vögel. Der NABU spricht von einer Steigerung des Vogelbestandes um ganze zwölf Prozent.

Rare Gäste kehren zurück

Doch nicht nur die Tatsache, dass es in Deutschlands Gärten wieder mehr Vögel gibt, stimmt positiv. Auch sind Arten, die im vergangenen Jahr als besonders selten galten, in 2018 wieder häufiger zu sehen gewesen. So freuen sich Vogelfreunde über Buntspechte, Kernbeißer, Meisen und auch Kleiber. Gleichermaßen stiegen auch die Bestände von Birkenzeisigen und Fichtenkreuzschnäbeln an. Es könnte also sein, dass die schlechten Zahlen aus 2017 nicht Signal für einen dramatischen Rückgang, sondern lediglich eine Ausnahmeerscheinung waren.

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Beispielfoto: © mirkograul