Nutzgarten November: Das steht jetzt an

Gartenarbeiten im November

Foto: © Stefan Körber

Der Obstgarten und Gemüsegarten ist für viele Naturfreunde ein ganz besonderer Ort. Hier können sie ihre eigenen Lebensmittel in Eigenregie anbauen, ohne sich Sorgen wegen Pestiziden und anderen potenziell gesundheitsschädlichen Stoffen machen zu müssen. Jetzt, wo sich das Gartenjahr langsam seinem Ende entgegen neigt, fällt im Nutzgarten immer weniger Arbeit an. Ganz und gar langweilig wird es jedoch nicht.

Ernten und die kommende Saison planen

Im Nutzgarten können jetzt verbleibende Gemüsesorten geerntet werden. Was im November noch aus dem Garten in die Küche umziehen darf, ist selbstverständlich abhängig vom bisherigen Pflanzplan. Einige Blattgemüsesorten wie Chicoree und Salate, aber auch Kürbisse, Kohlsorten und Wurzelgemüse werden jetzt im Freiland oder alternativ auch im Gewächshaus erntereif. Und fällt der Arbeitsaufwand bei der Ernte gering aus, bleibt noch genügend Zeit, um einen Pflanzplan für die nächste Saison zu entwickeln. Hier sollten Gartenfreunde vor allem auf Fruchtfolge und die bisherige Bodennutzung achten.

Pflege im Nutzgarten

Sollte bereits im November erster Schnee fallen, ist es wichtig, verbleibendes Gemüse im Freiland mit einem Schutzvlies abzudecken. Das bewahrt nicht nur vor Frostschäden, sondern erleichtert auch die Ernte. Darüber hinaus kann im Nutzgarten auch fleißig umgegraben werden. Wer will, bringt jetzt noch einmal Kompost aus. Obst und Gemüse, das in den letzten Wochen geerntet wurde, sollte an einem dunklen, trockenen und nicht zu warmen Ort aufbewahrt werden. Regelmäßige Kontrollen des Winterlagers helfen dabei, faulige Exemplare rechtzeitig zu finden.
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