Samen für die nächste Saison – Verblühtes jetzt sinnvoll nutzen

Gartentipps für den Spätsommer

Spätsommer im Garten

Kurz vor dem Spätsommer sind viele der schönen Blüten im eigenen Garten bereits verblüht. Gerade Gewächse, die schon im späten Frühjahr für etwas Farbenfreude sorgen, blühen nicht immer bis in den frühen Herbst hinein. Wer sich an einigen Pflanzen im Garten ganz besonders erfreut, auch wenn er sie nicht selbst gepflanzt hat, kann sich die verblühten Reste zu nutze machen. Sie nämlich sind es, die reichlich Samen für die nächste Gartensaison zu bieten haben. (Tipps für den Blumengarten)

Samen sammeln leicht gemacht

Insbesondere bei ein- oder auch zweijährigen Pflanzen lohnt es sich, am Ende der Blütezeit mit dem Sammeln zu beginnen. Dann nämlich erübrigt sich der Kauf neuer Samen und die Blütenvielfalt im Garten erhält sich praktisch von selbst. Mit den eingesammelten Samen lässt sich die Gartengestaltung außerdem sehr viel zielgerichteter planen, denn aus den wilden Lieblingsgewächsen entsteht so im Handumdrehen ein selbst angelegtes Beet. Um die Samen sammeln zu können, sollten über die verblühten Blüten der Pflanzen kleine Butterbrotpapiertüten gestülpt werden. Färben sich die Fruchtstände bräunlich, ist der optimale Zeitpunkt gekommen. Dann sammelt der Gärtner kurzerhand die Samen ein und bewahrt diese in mehreren kleinen Tütchen auf. Wer sich etwas weniger Arbeit machen möchte, lässt die verblühten Fruchtstände einfach trocknen und schüttelt diese wenige Tage später aus.

Samen bis zur nächsten Saison aufbewahren

Es ist besonders wichtig, dass die gesammelten Samen vollkommen trocknen können. Werden sie in leicht feuchtem Zustand in ein Tütchen gefüllt und aufbewahrt, so ist die Gefahr der Schimmelbildung sehr groß. Das getrocknete Saatgut wird dann in einem eher kühlen Raum mit trockenem Klima aufbewahrt. In den meisten Haushalten bietet sich hierfür der Keller an. Gut beschriftet und sorgfältig getrocknet hält so manches Samenkorn länger als zwei Jahre.

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