Bunter Sommer – Samenbomben selbst herstellen

Samenbomben für den Sommer

Endlich zeigt sich in vielen deutschen Regionen nach langen und kalten Tagen der Frühsommer. Warme Sonnenstrahlen laden nicht nur zu ersten Grillfesten ein, sondern wecken auch die Lust auf ausgedehntes Arbeiten im Garten. Damit dieser sich im Sommer von seiner buntesten und abwechslungsreichsten Seite zeigt, steht jetzt das Säen von Blumen an. Ein besonderer Trend in diesem Jahr sind selbstgemachte Samenbomben.

Wie Samenbomben entstehen

Um Samenbomen herzustellen, braucht es selbstverständlich einige Blumensamen. Sämereien verschiedener Sommerblumen zu kombinieren, ist vor allem dann eine gute Idee, wenn Vielfalt gefragt ist. Blühen die Blumen dann im Sommer auf, erleben Gartenfreunde sicherlich eine besondere Überraschung, denn bis dahin bleibt unklar, wie sich die Samen entwickelt haben.

Ein Teelöffel Blumensamen wird mit jeweils einer halben Hand voll feuchter Tonerde und Blumenerde vermischt und gründlich verknetet. Aus dieser Mischung entstehen dann zwei etwa tischtennisballgroße Samenbomben, die im Anschluss in der Sonne getrocknet werden müssen.

Mit Samenbomben Blumen säen

Um die Samen schließlich dort zu platzieren, wo später Blumen blühen sollen, genügt einfaches Ablegen am gewünschten Ort. Schon der erste Regen oder das Wässern mit dem Gartenschlauch weichen die Samenbomben dann auf und die kleinen Blumensamen beginnen zu keimen.

Samenbomben sind ein beliebtes Mittel für sogenannte „Guerilla-Gärtner“, Flächen in Städten und Dörfern spontan mit Blumen zu bepflanzen. Da das jedoch nicht immer erwünscht und legal ist, sollten sich Gartenfreunde beim Einsatz ihrer Samenkugeln auf den eigenen Garten beschränken.

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Foto: © Floydine