Du kommst hier nicht rein: Schneckenschutzzäune für das Beet

Was hilft gegen Schnecken?

Schnecke auf SalatbeetDer zarte Salat oder die saftigen Erdbeeren schmecken nicht nur Gartenbesitzern besonders gut. Für Schnecken ist ein Garten ein wahres Schlaraffenland. Des einen Freud ist des anderen Leid und so gehen viele Hobbygärtner mit Chemie gegen die Plagegeister vor. Doch es geht auch einfacher: mit Schneckenzäunen.

Umweltfreundlich und ohne Gift gegen Schnecken

Schneckenschutzzäune sind die umweltfreundliche Antwort auf Schneckenkorn und Co. Die Technik ist einfach zu handhaben und kann jedes Jahr wieder eingesetzt werden. Viele Gartencenter, Baumärkte und das Internet bieten eine große Auswahl an natürlicher Schneckenabwehr an. Meist handelt es sich um Hürden, die eine Schnecke nicht überwinden vermag. Am effektivsten haben sich winzige Zäune aus Kupfer erwiesen. Die Patina, welche durch Wasser und Sauerstoff darauf entsteht, reagiert mit dem Schneckenschleim. Die Tiere bleiben dieser Oxidationsschicht fern. Ebenso erfolgreich sind Schneckenzäune aus witterungsbeständigem Kunststoff oder verzinktem Stahlblech. Sie verfügen über einen 30° Winkel am oberen Ende, über welchen die Schnecke nicht kriechen kann. Die Pflanzen sind geschützt. Einzelne Jungpflanzen oder Setzlinge schützen Gartenfreunde, indem sie Schneckenschutzringe aus Kunststoff herum platzieren. Der gefalzte Rand stoppt auch die letzte Schnecke auf dem Weg zum saften Grün.

Die meisten Schneckenschutzzäune lassen durch simple Steckverbinder mit einfachen Handgriffen montieren. Meist ist dafür kein Werkzeug notwendig. Besonders Haustierbesitzer schätzen den tierfreundlichen Kampf gegen die Schnecken.

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Foto: © goldbany