Seerosen und Wasserhyazinthen auf den Winter vorbereiten

Gartenteich winterfest machen

Seerosen im Gartenteich

Wenn sich die ersten Fröste zeigen, sollte auch der Gartenteich winterfest gemacht werden. Während so manche Seerosenart auch kalte Temperaturen problemlos übersteht, braucht manch anderes Gewächs ein wenig Hilfe. Gerade bei Seerosen kommt es auf die Tiefe des Teichs an, wobei Wasserhyazinthen den Winter stets in wärmerer Umgebung verbringen sollten.

Wasserhyazinthen sind sensibel

Ab einer Temperatur von rund zehn Grad wird es Wasserhyazinthen im Teich zunehmend unbehaglich. Die tropischen Gewächse sind warme Temperaturen gewohnt und überstehen den mitteleuropäischen Winter daher nicht. Teichbesitzer sollten die empfindlichen Gewächse rechtzeitig aus dem Teich nehmen und an einem Ort überwintern, an dem es nicht kälter als 15 Grad wird. Als geeignete Überwinterungs-Standorte erweisen sich Keller oder auch Garage. Hier wird eine Wanne mit Wasser und einer etwa zwanzig Zentimeter dicken Schicht Gartenerde befüllt. Die Wasserhyazinthen können dann ihre Wurzeln in die Erdschicht schlagen und den Winter problemlos überstehen.

Seerosen überwintern

Auch wenn die einheimische Seerose als weitestgehend kälteresistent gilt, sollten Teichbesitzer im November Vorkehrungen treffen. Gerade wenn es sich um einen eher flachen Teich mit einer Tiefe von weniger als sechzig Zentimetern handelt, könnten Seerosen Schaden nehmen. In diesem Fall ist es ratsam, die gleiche Überwinterungs-Taktik anzuwenden, die sich auch bei Wasserhyazinthen bewährt.

In einer Tiefe von mehr als sechzig Zentimetern können Seerosen auch im Freien überwintern. Verfügt der eigene Teich über mehrere Zonen, so sollten die Seerosen während des Winters in einen tiefen Bereich umgesetzt werden. Etwa im Mai ist dann der richtige Zeitpunkt gekommen, um Wasserhyazinthen und Seerosen wieder an ihre angestammten Plätze im Teich zurückzubringen. Weitere Tipps für den Gartenteich

Foto: © Georg Lehnerer