Sommerblühende Clematis im Februar zurückschneiden

Jetzt Clematis zurückschneiden

Keine Frage: Die Clematis zählt zu den beliebtesten Pflanzen bei Hobbygärtnern! Zumeist wird die Waldrebe in Verbindung mit Rosen gepflanzt, da sie nicht nur optisch sehr gut miteinander harmonieren. Hierzulande sind es vor allem zwei Clematis-Arten, die die Gärten zieren: Die italienische Waldrebe als Wildform und diverse Hybriden, die besonders große Blüten hervorbringen.

Nur die Sommerblüher im Februar zurückschneiden

Nicht jede Clematis benötigt im Februar einen radikalen Schnitt. Ausschließlich die spätblühenden Sorten, welche erst in der zweiten Junihälfte blühen benötigen diesen. Sie bilden nur am neuen Holz üppige Knospen und müssen daher stark gekürzt werden. Die Haupttriebe der spät blühenden Sorten können getrost auf 30 bis 40 cm über dem Erdboden zurückgeschnitten werden. Vernachlässigt ein Gartenfreund diesen wichtigen Schnitt, wird die Waldrebe nach wenigen Jahren blühfaul und verkahlt von unten nach oben.

Frühblühende Clematis nicht im Frühjahr schneiden

Viele Liebhaber der Clematis schneiden jede Waldrebe im Februar. Doch gerade die Sorten, welche bereits im April und im Mai blühen, haben ihre Knospen bereits im Jahr zuvor gebildet. Werden diese Stängel gekürzt, fällt die Blüte entsprechend spärlich aus.

Tipp: Seltene Sonderformen der Clematis sind zweimal blühende Hybriden. Sie bilden sowohl an alten als auch an neuen Stängeln ihre Knospen. Diese Hybriden können durchaus auch im Februar gekürzt werden, allerdings nach Möglichkeit nur an jedem zweiten Trieb. So bleibt die Blüte im Frühjahr und Sommer ausgewogen.