Sommerzeit ist Mückenzeit – Was wirklich hilft

Garten im Sommer

Mit den ersten warmen Tagen des Jahres erwachen auch die wohl berühmtesten Plagegeister des Sommers aus ihrer Winterruhe. Die Sprache ist von Stechmücken und Schnaken, die im abendlichen Garten Jagd auf menschliches Blut machen. Dass ein Schnakenstich zwar nicht schmerzt, dafür jedoch juckt und kratzt, ist Grund genug, schon frühzeitig etwas gegen die Ausbreitung der kleinen Blutsauger zu tun. Auch im eigenen Garten ist jetzt die richtige Zeit für Vorsorgemaßnahmen. Mücken im Garten

Brutstätten erkennen und bannen

Die Ablage der Mückeneier ist bereits jetzt in vollem Gange. Bis sich aus den kleinen Larven ausgewachsene Stechmücken entwickelt haben werden, dauert es nur noch wenige Wochen. Gartenbesitzer sollten vor allem ruhige und stehende Wasserstellen genau unter die Lupe nehmen. Ein kleiner Teich, die Gießkanne, ein Eimer mit Wasser und auch das Planschbecken der Kinder sind optimale Orte für Stechmücken, um dort ihre Eier abzulegen. Daher ist es wichtig, das Wasser hier täglich auszutauschen, oder für eine geeignete Abdeckung zu sorgen. Da dies beim Teich oder der Regentonne allerdings nur schwer zu bewerkstelligen ist, können auch kleine Tabletten und Fluids helfen. Auf natürlicher Basis mit dem Bacillus thuringensis israelensis ausgestattet, lassen sie Mückenlarven sterben, gefährden jedoch nicht die Gesundheit des Menschen oder die der Pflanzen und Tiere im Garten.

Effektive Hilfe im Sommer

Wer im Gartenteich einige Fische beherbergt, kann sich freuen. Viele Fische lieben Mückenlarven und -eier und fressen diese, bevor sich kleine Steckmücken entwickeln können. Allein dies kann die Anzahl der Mücken im Sommer deutlich verringern. Da sich dennoch immer wieder Mücken von Flüssen und Seen in Gärten verirren, sollten Gartenbesitzer sich hilfreiche Pflanzenarten in den Garten holen. So halten Tomatenpflanzen, Katzenminze und auch Walnussbäume aufgrund ihres Duftes Mücken fern. Hilfreich ist es daher auch, Tomatenpflanzen oder Katzenminze auf die Fensterbank zu stellen, um Mücken am Eindringen in die Wohnung zu hindern.

Foto: © Jürgen Flächle