Gartenpflege: Was tun nach Starkregen und Überflutung?

Den Garten nach Starkregen wieder auf Vordermann bringen

Tulpe nach dem Regen

Aktuell halten starke Gewitter und heftige Regenfälle Deutschland in Atem. Zahlreiche Regionen sind von Überflutungen ungeahnten Ausmaßes betroffen, was ganze Ortschaften zu Katastrophengebieten machte. Doch nicht überall sind die Ausmaße der Unwetter derart drastisch und auch die Folgen bleiben überschaubar. Dennoch ist es für Gartenbesitzer wichtig, ihr Grün nach starkem Regen und einer Überflutung gut zu pflegen.

Vorsicht ist das A und O

Da der Boden im Garten nach heftigen Regenfällen stark durchnässt ist, weicht er auf extreme Art und Weise auf. Gartenbesitzer sollten während dieser Phase ein Laufen auf dem Gartenboden weitestgehend vermeiden, da die Erde durch das Auftreten mit dem Fuß stark zusammengedrückt wird. Dies beeinträchtigt die Fähigkeit des Erdreiches, Nährstoffe und Sauerstoff zu transportieren, was sich auf die Gesundheit der Pflanzen negativ auswirken kann. Auch die Wurzelbildung kann in einem stark komprimierten Erdreich nur noch schwer vonstatten gehen. Besser ist es daher, in der Zeit nach Starkregen und Unwetter ausschließlich die befestigten Wege des Gartens zu nutzen und von dort aus das Erdreich mit der Hacke etwas zu lockern. Die Lockerung hilft dabei, Samen unterhalb der trockenen Erdschicht atmen zu lassen und kann Wachstum und Gedeihen der Pflanzen im Garten wieder möglich machen. (Tipps für schönen Rasen)

Was tun nach einer Flut?

Ist der Garten nicht nur nass, sondern vollständig geflutet worden, sollten Gartenbesitzer alle Früchte, Gemüsesorten und auch den Kompost restlos entsorgen, da gemeinsam mit der Flut Giftstoffe und Krankheitserreger in den Garten gespült worden sein könnten. Ein regelmäßiges Umgraben des Gartenbodens nach einer Flut hilft dem Boden dabei, seinen gesunden Zustand innerhalb eines Monats wieder zu erlangen. Sind mit dem Flutwasser jedoch große Mengen giftiger und gefährlicher Stoffe in den Garten gelangt, sollten Besitzer unbedingt ihre Gemeinde informieren und für das fachgerechte Abtragen und Entsorgen der Erde auf professionelle Hilfe setzen.

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Foto: © celeste clochard