Vor dem Winter: „Streunerhütten“ für Katzen aufstellen

Katze im Garten

Katzen sind häufige Gäste in Deutschlands Gärten. Wenngleich die Samtpfoten aufgrund ihrer unliebsamen Hinterlassenschaften häufig eher als Plage gesehen werden, gibt es durchaus Tierfreunde, die Katzen gerne vorübergehend in ihrem Garten beherbergen. Viele Katzen finden ihren Weg nach Hause ohnehin noch am gleichen Tag wieder. Wird es nun jedoch kälter und kommen häufiger heimatlose Katzen in den eigenen Garten, könnte das Aufstellen einer Streunerhütte sinnvoll sein.

Schutz vor Kälte und Nässe

Äußerlich wirkt eine Streunerhütte wie eine gewöhnliche Holzkiste. Es braucht keine spezielle Hütte aus dem Zoofachhandel, denn auch eine Transportkiste erfüllt ihren Zweck. Die Kiste sollte auf Füße oder Holzklötze montiert werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.

Damit es Katzen im Inneren angenehm warm haben, sollte die Öffnung zum Hineingehen möglichst klein ausfallen. Ein quadratisches Loch mit einer Größe von rund zwanzig mal zwanzig Zentimetern genügt vollkommen. Um die Streunerhütte bestmöglich zu isolieren, lohnt sich das Auskleiden der Innenwände mit Styrodur. Ein weiches Kissen oder eine flauschige Decke ermöglichen außerdem gemütliches und warmes Liegen in kalten Nächten.

Wo die Streunerhütte stehen sollte

Im Grunde ist jeder Standort innerhalb des Gartens geeignet für das Aufstellen einer Streunerhütte. Die Öffnung sollte jedoch am besten zu einer Mauer oder der Hauswand zeigen, um keine Zugluft in das Innere zu lassen. Ein geschützter Platz nahe einer Gartenhütte oder unter einem immergrünen Busch erweist sich als besonders sinnvoll.
Manch einer mag fremde Katzen im Garten nicht. So können Sie auf angenehme Art Katzen aus dem Garten vertreiben.

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Foto: © pixelfreund