Superfood aus dem Garten: Brennnesseln können mehr

Brennnesseln sind gesund

Foto: © Stefan Körber

Auch wenn der Mai sich in diesem Jahr von seiner wohl durchwachsensten Seite zeigt und nicht jeder Gartenfreund froh über das graue Wetter ist, profitiert die Natur von den derzeit häufigeren Regenfällen. In wilden Ecken des Gartens wachsen nun allerhand Pflanzen, die nicht nur Tieren Vorteile bieten, sondern auch für den Menschen schmackhaft und gesund sind. Die Brennnessel beispielsweise wird oft zu Unrecht bekämpft. Denn Brennnesseln sind gesund!

Gesundes Grün mit unangenehmer Nebenwirkung

Dass die Brennnessel nicht zu jenen Kräutern gehört, die Gartenbesitzer gerne dulden, liegt vor allem an ihrer schmerzhaften Art und Weise, sich gegen Berührung zur Wehr zu setzen. Wer einmal eine Brennnessel berührt hat, wird wissen, dass diese Pflanze ihrem Namen alle Ehre macht. Vorsichtig gesammelt sollten die Blätter im Anschluss daher kurz mit einem Nudelholz überrollt werden. Hiernach können sie gefahrlos weiterverwendet werden, denn die brennenden Härchen brechen ab.

Brennnesseln am besten roh genießen

In der Küche macht sich die Brennnessel dann ausnehmend gut. Mit einem überraschend hohen Gehalt an Vitamin C, Eisen und Protein trägt sie zu einer gesunden Ernährung bei. Um den Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen so gut wie möglich zu schonen, sollten Brennnesseln sehr frisch zubereitet und nicht erhitzt werden. Gemixt im Smoothie, ganze Blätter als Salatbeilage und gequetscht in frischer Pesto-Sauce schmeckt die grüne Pflanze dann überraschend lecker.
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