Terrassenüberdachung bauen: Achtung Gesetz!

Sonnenschutz im Garten
(Foto: © Giovanni Cancemi )

Jetzt im Frühjahr entscheiden sich viele Gartenbesitzer für große Umgestaltungs-Maßnahmen. Vor allem der Sonnenschutz steht dabei oft im Fokus. Auf Terrassen soll künftig nicht mehr nur der Sonnenschirm vor warmen Strahlen schützen, sondern besser noch eine feste Überdachung. Bevor das Projekt in die heiße Phase geht, sollte jedoch das örtliche Bauamt kontaktiert werden. Lesen Sie auch: Sonnenschutz für den Balkon

Verschiedene Rechtsgebiete überschneiden sich

Das Problem mit festen Überdachungen ist, dass diese baurechtlich wie Gebäude behandelt werden. Nicht immer ist es daher möglich, ohne Rücksprache eine Überdachung zu bauen. Bauämter weisen darauf hin, dass sich aus der Errichtung auch Fragen im Hinblick auf Brandschutz und Wohnraumerweiterung ergeben. Nicht selten ist es nötig, eine Baugenehmigung zu beantragen. Und ist baurechtlich alles okay, könnte das Nachbarschaftsrecht den Plan durchkreuzen. Das gilt besonders dann, wenn die Überdachung dicht an der Grenze zu einem Nachbargrundstück errichtet werden soll. Das könnte zu Streit am Gartenzaun führen.

Alternativen sind rar

Zeigt sich, dass im eigenen Garten keine feste Überdachung errichtet werden darf, ist das zunächst enttäuschend. Dann nämlich müssen Gartenbesitzer auf die Suche nach Alternativen gehen, die die betroffenen Gesetze nicht verletzen. Eine Pergolamarkise könnte eine solche Lösung sein, löst aber unter Umständen ebenfalls nachbarschaftsrechtliche Probleme aus. Dann bleibt Besitzern oft nur der Griff zu modernen, ausfahrbaren Markisen. Lesen Sie auch: Sonnenschirm oder Sonnensegel?

Bitte beachten Sie: Wir geben hier nur allgemeine Hinweise! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Anwalt Ihres Vertrauens oder an das zuständige Bauamt!

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