Trend-Dünger: Was „Bokashi“ kann

Wie stellt man Bokashi her?

Foto: © Stefan Körber

Gesundes Pflanzenwachstum, schmackhaftes Gemüse und Obst sowie schöne Blumen bringt ein Garten nur dann hervor, wenn auch der Boden vital und nährstoffreich daherkommt. Einen Komposthaufen als Quelle für natürlichen Dünger verwenden viele Gartenfreunde daher schon seit Jahrzehnten. Nun jedoch leuchtet ein neuer Stern am Himmel der natürlichen Düngemittel. Mit „Bokashi“ könnten sich Hobbygärtner in 2018 ihren Traum vom ertragreichen Garten möglicherweise erfüllen.

Was ist Bokashi?

Der Begriff „Bokashi“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt nichts anderes als „fermentiertes organisches Material“. Nicht wie bei einem gewöhnlichen Komposthaufen wird hier auf Sauerstoff gesetzt, sondern auf die Veränderung organischer Substanzen unter Ausschluss des chemischen Elements. Um Bokashi zu gewinnen, nutzen Gartenfreunde einen speziellen Eimer mit Ablaufhahn, in dem sie geeignete Abfälle schichten und mit sogenannten „Effektiven Mikroorganismen“ vermengen. Im luftdicht verschlossenen Behältnis vollzieht sich dann ein Fermentationsprozess, bei dem am Schluss flüssiger Dünger anfällt, der einfach durch den Ablaufhahn entnommen werden kann. Bis es soweit ist, dauert es gerade einmal vier bis neun Wochen.

Zwei Optionen für Hobbygärtner

Bokashi kann auf unterschiedliche Art und Weise gewonnen werden. So ist es einerseits möglich, Dünger aus Küchenabfällen zu erzeugen, während andererseits auch Rasenschnitt als Ausgangsmaterial geeignet ist. Vor der Verarbeitung lohnt es sich in jedem Fall, das Verfahren etwas genauer kennenzulernen und gegebenenfalls auch einen Experten um Rat zu bitten. Klappt dann mit dem Dünger alles, können sowohl Blumen- als auch Gemüsebeete und andere Plätze im Garten mit der Substanz gedüngt werden.

Tipps für den Gemüsegarten und Blumengarten

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