Upcycling-Trend immer öfter auch in Gärten zu sehen

Grüner Rasen

Wer einen Garten besitzt und diesen verantwortungsvoll bewirtschaftet, hat in aller Regel einen besonderen Sinn für Natur und Umwelt. Auch der Schutz beider Dinge und die Erschaffung einer möglichst nachhaltigen Umgebung gehören für viele Gartenbesitzer inzwischen zum Alltag. Genau hier setzt der inzwischen weithin bekannte „Upcycling“ Trend an, der aus Altem Neues entstehen lässt. Gartenbesitzer, die sich Vielfalt und eine möglichst individuelle Gartengestaltung wünschen und bei der Umsetzung möglichst umweltfreundlich handeln möchten, finden hier einige Anregungen. (Tipps für die Gartengestaltung)

Kleine Dinge für gelungenes Upcycling im Garten

Viele Dinge, die im Grunde ein Fall für die Mülltonne wären, lassen sich mit etwas Kreativität zu nützlichen Helfern umfunktionieren. Oft braucht es hierfür nicht einmal handwerkliches Geschick, denn die meisten ausrangierten Sachen bieten schon von Beginn an beste Voraussetzungen für gärtnerische Kreativität. So könnte ein alter Gummistiefel künftig zur optimalen Aufbewahrungslösung für Saat-Tütchen, Draht und Schnur werden, während der ausrangierte Fahrradkorb sich mit Jutesack und Erde im Handumdrehen in ein kleines Blumenbeet umfunktionieren lässt. Auch das Pflanzen von Kräutern in abgeschnittenen Plastikflaschen oder Konservendosen ist beim Upcycling in Gärten häufig zu sehen. (Tipps für den Kräutergarten) Allgemein sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt, was besonders viele Möglichkeiten schafft.

Weniger ist auch beim Upcyling mehr

Etwas Vorsicht ist trotz aller Nachhaltigkeit und Kreativität dennoch gefragt, wenn es um die Menge der „upgecycelten“ Gartenaccessoires geht. Wenige, dafür aber clever platzierte, Blickfänge machen den Garten zu einem kreativen und individuellen Ort. Sobald jedoch zu viel Wiederverwendetes Einzug in den Garten hält, wirkt der Außenbereich schnell unordentlich und wenig ansprechend. Gartenbesitzer tun daher gut daran, nicht jede Upcycling-Anleitung umzusetzen, sondern sich nur die Projekte vorzunehmen, die ihnen auch wirklich gefallen.

Foto: © ZaZa studio