Nachhaltig feiern: Der Weihnachtsbaum im Topf

Dekorierter Weihnachtsbaum im Topf

Wer einen Garten besitzt und diesen mit Leidenschaft hegt und pflegt, der hat in aller Regel auch einen besonderen Sinn für Nachhaltigkeit und Naturschutz. Einen gefällten Tannenbaum im Wohnzimmer aufzustellen und diesen dann nach dem Fest zu entsorgen, entspricht daher nur selten dem Wunsch naturbewusster Gärtner. Wer nicht auf den traditionellen Baum verzichten möchte, kann sich jedoch eine Alternative zu nutze machen.

Wichtiges beim Kauf

Soll ein Weihnachtsbaum im Topf rund um Weihnachten in der Wohnung stehen, so ist auch hier die Gesundheit der Pflanze entscheidend. Schließlich wird der Baum nach dem Fest in den Garten integriert und soll dort noch viele Jahre lang bleiben. Daher empfiehlt es sich, einen Baum zu kaufen, der im Topf wachsen durfte. Bei einem solchen Baum besteht nicht die Gefahr, dass beim Stechen Verletzungen des Wurzelballens entstanden sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Baum später im Garten gut anwächst, steigt jedoch mit der Unversehrtheit des Wurzelballens. Auch sollte der Baum nicht allzu groß sein. Bei einer Größe von maximal 1,20 m sind Bäume weniger anfällig für den sogenannten Verpflanzungsschock.

Tipps rund um das Fest

Es lohnt sich, den Baum vor dem Aufstellen im Wohnzimmer einige Tage in einem Bereich mit etwas milderen Temperaturen als im Freien aufzubewahren. So kann er sich langsam an das wärmere Klima gewöhnen. Umgekehrt gilt das Gleiche. Soll der Baum nach dem Fest im Garten angepflanzt werden, so sollte er sich zuvor in einem dunklen und kühleren Bereich akklimatisieren können. Um die Gesundheit des Baums nicht zu gefährden, sollte dieser außerdem nicht länger als zehn Tage in der Wohnung stehen bleiben. Regelmäßiges Gießen und sanftes Besprühen mit Wasser helfen dabei, einen Verlust der Nadeln zu verhindern. Lesen Sie auch: Einen Weihnachtsbaum im Garten schmücken

Foto: © Ramona Heim