Winterharte Kräuter im Frühjahr zurückschneiden

Wie Kräuter zurückschneiden?

Kräuter zurück schneiden

Auf aromatische Kräuter möchte kaum ein Hobbygärtner verzichten und so gedeihen Thymian, Rosmarin und Co. in Kräutergarten prächtig.  Damit die ausdauernden winterharten Kräuter nicht verholzen und kräftig neu austreiben, müssen sie im Frühjahr zurückgeschnitten werden.

Ein beherzter Griff zur Schere

Glücklicherweise sind Kräuter recht pflegeleicht und kein Gärtner sollte sich zu viele Gedanken um den Schnitt machen. Wichtig ist lediglich, dass sie keinesfalls im Herbst vor ihrer Ruhezeit gekürzt werden. Denn dann wäre dieser Rückzugsprozess gestört und Fröste könnten an den frischen Schnittstellen die Pflanze schädigen. Die stehengebliebenen Stängel schützen außerdem die Pflanze vor dem harten Winter. Besser ist es, im Frühjahr die winterharten Kräuter zu stutzen, noch bevor sie ihre Vegetationstätigkeit wieder aufnehmen. Salbei, Thymian, Bohnenkraut aber auch Lavendel wird um ein Drittel oder gar die Häflte gekürzt. Bei Rosmarin fallen die Triebspitzen, bis der verholzte Teil des Zweiges sichtbar wird.

Die Kräuter werden wieder kräftig austreiben, sobald die Temperaturen etwas steigen. Mit den Schnittmaßnahmen im Frühjahr verhindern Gartenfreunde das Verholzen der Pflanzen. Gleichermaßen bringen Kräuterliebhaber damit Lavendel, Ysop und Co. wieder in Form. Mehr Tipps für Ihren Kräutergarten …
(Foto: © fotokate)