Winterquartier: Achtung vor Spinnmilben

So können Pflanzen überwintern

Foto: © Stefan Körber

Angesichts der immer kühleren Temperaturen und Prognosen, die Schnee bis ins Flachland hinein vorhersagen, müssen nun auch die letzten empfindlicheren Pflanzen in ihr Winterquartier umziehen. Und selbst wenn es dort nicht zu warm sein darf, können manche Schädlinge dort wunderbar überwintern und sich sogar ausbreiten. Die Spinnmilbe ist ein solcher Plagegeist.

Alle Pflanzen gut kontrollieren

Ist eine Pflanze mit Spinnmilben befallen, so lassen sich die winzigen Spinnentiere mit bloßem Auge kaum erkennen. Schließlich sind sie weniger als einen Millimeter groß und hinterlassen doch erheblichen Schaden an Garten- und Zimmerpflanzen. Beim Umzug von Gewächsen in das Winterquartier sollten alle Pflanzen auf einen möglichen Befall kontrolliert werden. Gespinste zwischen Blättern und Trieben sind ein klares Anzeichen hierfür. Zeigen sie sich, sollte die betroffene Pflanze nicht einfach so in das Winterquartier gestellt, sondern zunächst isoliert und behandelt werden. Gründliches Abwaschen und nachträgliches Einpacken in eine dichte Plastikfolie für etwa 14 Tage genügt oft, um den Befall zu behandeln.

Zimmerpflanzen: Die Milbe mag es trocken und warm

Auch auf den Fensterbänken kann sich die Spinnmilbe während der Wintermonate pudelwohl fühlen. Heizungswärme von unten und trockene Luft bilden Optimalbedingungen für eine Ausbreitung und Vermehrung. Daher sollte jede befallene Pflanze genau wie oben beschrieben behandelt werden. Zur Vorbeugung gegen einen Befall mit Spinnmilben hilft es, Wasserschälchen auf den Fensterbänken aufzustellen, oder auch Raubmilben anzusiedeln.
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