Winterschutz: Jetzt schon an Kübelpflanzen denken

Kübelpflanzen überwintern

Verschiedene Blumen Foto: © Alexander Raths

Noch zeigt sich der Oktober 2018 von seiner goldensten Seite. Viele Menschen zieht es hinaus ins Grüne, um die letzten Sonnenstunden vor dem Winter zu genießen. Schon in den kommenden Wochen nämlich dürfte es in Deutschland zunehmend grauer und kälter werden. Nicht mehr fern ist dann auch der November, der mit ersten Nachtfrösten zuschlägt. Wer Kübelpflanzen besitzt, sollte daher am besten bereits jetzt schützende Materialien bereithalten.

Warum Nachtfrost Kübelpflanzen besonders bedroht

In einen Kübel gepflanzt, ist der Wurzelballen zahlreicher Gewächse nicht ausreichend gegen Kälte von außen geschützt. Wird es schon bald sehr kalt in der Nacht, kriecht der Frost nicht nur von oben in das kleine Erdreich, sondern auch von den Seiten und von unten. Schon wenige Nächte mit sehr kalten Temperaturen reichen aus, um Kübelpflanzen nachhaltig zu schädigen. Frostschäden am Wurzelwerk nämlich lassen sich nicht mehr heilen. Umso wichtiger ist es, Kübel und Pflanzen rundum zu schützen.

Welche Materialien sich anbieten

Die eindringende Kälte muss an mehreren Seiten abgehalten werden. Sinnvoll ist es daher, alle Kübel nun auf etwa fünf Zentimeter dicke Styroporplatten zu stellen. So entsteht ein Puffer, der die Kälte des Bodens fernhält. Um auch die Seiten der Kübel zu schützen, können diese in Luftpolsterfolie, spezielles Vlies oder auch Pappe gepackt werden. Wem das zu unansehnlich aussieht, der kann die Kübel anschließend mit einem Jutesack umhüllen. Es lohnt sich, den Frostschutz schon jetzt auf die Beine zu stellen. Schlagen kalte Temperaturen dann zu, sollten außerdem auch weitere Bahnen Vlies und Jute bereit liegen, um die überirdischen Teile der Kübelpflanzen sicher zu umhüllen.
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Symbolbild: © Alexander Raths