Zecken: Risiko auch im Winter

Zecken im Garten

Zecken

Wenngleich die Gartenarbeit im Winter weitestgehend ruht, zieht es viele Naturfreunde in den tagen zwischen den Jahren hinaus ins Freie. Jetzt können an milden Tagen Böden gesäubert, Beete vorbereitet und kleinere Projekte gestartet werden. Nicht vergessen werden sollte dabei die Tatsache, dass die Winter in Deutschland nicht mehr so kalt sind wie noch vor einigen Jahren. Das Risiko eines Zeckenbisses bleibt aktuell.

Bei mildem Wetter bleiben Zecken aktiv

Normalerweise hält der gemeine Holzbock gemeinsam mit seinen Verwandten während der kalten Winterzeit Ruhe. Unter dem Laub, in Wühlmausgängen und anderen Löchern suchen die kleinen Plagegeister Schutz vor Frost und warten auf eine mildere Zeit. Sobald die Temperaturen jedoch die Sieben-Grad-Marke übersteigen, fühlen sich Zecken auch ohne zusätzlichen Schutz wieder wohl. Sie kriechen dann aus ihren Verstecken und begeben sich auf Futtersuche. Auch Haustiere wie Freigängerkatzen sollten daher im Winter regelmäßig nach Zecken abgesucht werden.

Schutzmaßnahmen beibehalten

Anders als im Sommer müssen sich Gartenfreunde jedoch nicht vor Zecken schützen. Es genügt, mit langen Hosen und sowie sitzenden gut Strümpfen ins Freie zu gehen und langärmlige Oberteile zu tragen. So finden Zecken keine Möglichkeit, unter die Kleidung zu krabbeln und das Risiko eines Bisses verringert sich. Mit Abwehrspray vergrößert sich die Schutzwirkung erneut. Wer im dichten Gestrüpp unterwegs ist, sollte dennoch am Abend auf Zeckensuche gehen, um eventuell verirrte Tiere zu entfernen.
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Foto: © animaflora