Vorsicht auch im Garten: Die Zeckenzeit beginnt

Was hilft gegen Zecken?

Schild Vorsicht Zecken

Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen und steigenden Temperaturen kommen nicht nur die schönen Seiten der Natur wieder zum Vorschein. Auch Zecken, die insbesondere für Hundehalter jedes Jahr zu den wohl lästigsten Plagen zählen, erwachen nun. Wer glaubt, dass die kleinen Blutsauger nur in Wäldern und auf abgelegenen Wiesen ihr Unwesen treiben, irrt. So sollten sich Hobbygärtner auch im eigenen Garten ausreichend vor Zecken schützen.

Die lästigen Krankheitsüberträger fern halten

Grundsätzlich ist es nicht möglich, den eigenen Garten so zu gestalten, dass eine vollständige Zeckenfreiheit gewährleistet wird. Insbesondere in hohen Wiesenstücken, im Gebüsch und rund um Stauden sind auch in heimischen Gärten immer wieder Zecken zu finden. Wer im Garten arbeitet, sollte daher unbedingt über entsprechende Schutzmaßnahmen nachdenken. Nicht zuletzt ist dies wichtig, da Zecken als Überträger gefährlicher Erkrankungen wie FSME, Borreliose und Hirnhautentzündung gelten. Während der Zeckenzeit ist es daher wichtig, im Garten geschlossenes Schuhwerk, lange Hosen und Strümpfe zu tragen. Die Hosenbeine sollten in die Strümpfe gesteckt werden, sodass Zecken nicht hinein krabbeln können. Auch langärmlige Shirts bieten einen effektiven Schutz. Schädlinge im Garten

Mit Spray gegen Zeckenbisse

Hobbygärtner, die sich mit entsprechender Kleidung vor Zecken schützen, sind bereits auf dem richtigen Weg. Für zusätzliche Sicherheit können jedoch auch spezielle Sprays sorgen. Deren Inhaltsstoffe halten Zecken fern und verhindern ein Festbeißen und Herumkrabbeln der Zecke auf der eigenen Haut. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, am Ende der Gartenarbeit die getragene Kleidung abzulegen und den gesamten Körper nach Zecken abzusuchen. Die Tiere lieben vor allem warme und feuchte Stellen wie die Bereiche unter den Armen, hinter dem Ohr oder auch in der Leistengegend. Und sollte sich dennoch einmal eine Zecke festbeißen, so ist ein vorsichtiges Entfernen entscheidend. Bei Unsicherheit hinsichtlich des richtigen Vorgehens übernimmt auch der eigene Hausarzt diese Aufgabe.

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Foto: © Marco2811