Gefährlicher Gast: Eichenprozessionsspinner auf dem Vormarsch

Nachrichten für Gartenfreunde
Foto: © Zerbor

Jedes Jahr im frühen Sommer mehren sich die Berichte rund um den Eichenprozessionsspinner. Die Raupe mit nicht ganz ungefährlichen Eigenschaften scheint sich in Deutschland zunehmend auszubreiten. Nun hat sie auch Dortmund erreicht und zwingt die Stadt zur Schließung verschiedener öffentlicher Anlagen. Auch Gartenbesitzer sollten aufmerksam sein.

Der Spinner kommt nur an Eichen vor

Das Schöne ist: Zeigen sich Raupen oder Gespinste an einem Baum oder Busch, der keine Eiche ist, so dürfte es sich nicht um den Eichenprozessionsspinner handeln. Oft verantwortlich für kleine Schrecksekunden ist dann die Gespinstmotte, die ganze Büsche befällt und von oben bis unten mit ihren Gespinsten eindeckt. Ein genauer Blick aber lohnt sich in jedem Fall, um nicht doch einen Eichenprozessionsspinner zu übersehen. In Dortmund und anderen deutschen Städten sorgte die Raupe jetzt für die Schließung von Kindergärten, Schulen, Parks, Friedhöfen und Freibädern.

Das müssen Gartenbesitzer wissen

Mit der Anwesenheit des Eichenprozessionsspinners sollte nicht gespaßt werden. Die kleine Raupe kann mit ihren giftigen Haaren für schwere Hautreizungen und allergische Reaktionen bis hin zum Schock sorgen. Auch wer bislang noch nie Probleme mit Allergien hatte, kann betroffen sein. Stellt sich heraus, dass der Eichenprozessionsspinner im eigenen Garten haust, sollten Gartenbesitzer die zuständige Gemeinde informieren, die Nester aber keinesfalls selbst entfernen.

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