Hitze kann Zucchini giftig machen

Vorsicht bei Zucchini aus dem Garten

Zucchini aus dem Garten
Foto: © EM Art

Gemüse lässt sich in Familien einteilen. Die Zucchini und auch der Kürbis finden sich daher unter der Bezeichnung Cucurbitaceae. Da sie vergleichsweise unkompliziert im Anbau ist, findet sich die Zucchini als Vertreter dieser Familie sowohl in ihrer gelben als auch in der grünen Variante in vielen Gemüsebeeten. Beim Verzehr aber ist vor allem nach Hitzewellen Vorsicht geboten.

Heiße Sommer setzen die Zucchini unter Stress

Für gewöhnlich ist die Zucchini eine beliebte Küchenzutat, denn sie lässt sich auf vielfältige Weise zubereiten und genießen. Sogar roh mundet das gurkenähnliche Gemüse. Problematisch ist jedoch die Tatsache, dass sich der Giftstoff Cucurbitacin in Zucchini anreichern kann. Viele Gartenfreunde wissen daher, dass sie Zucchini und Kürbis nicht in direkter Nähe anpflanzen sollten, vergessen darüber hinaus aber den Stress bei besonders großer Hitze. Er nämlich kann die Zucchini ebenfalls dazu anregen, Cucurbitacin zu bilden.

Diese Tipps bieten Schutz

Cucurbitacin ist meist nur bei Zucchinipflanzen ein Problem, die aus eigenen Samen gezogen wurden. Es empfiehlt sich daher als erste Schutzmaßnahme, jedes Jahr neue Samen im Handel zu besorgen und zu verwenden. (Tipps für die Zucchini Aussaat) Ob eine Zucchini giftig ist, lässt sich an ihrem bitteren Aroma erkennen. Das Gemüse sollte dann sofort entsorgt werden. Auch in gekochtem Zustand bleibt der Giftstoff erhalten und kann den Gang in die Klinik notwendig machen.
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